14 Milliarden Euro fehlend: Droht Deutschland der Nahverkehrs-Kollaps bis 2031?
Lukas Franke14 Milliarden Euro fehlend: Droht Deutschland der Nahverkehrs-Kollaps bis 2031?
Deutschlands Regionalverkehr steht bis 2031 vor einer Finanzlücke von 14 Milliarden Euro
Ohne zusätzliche Mittel könnten Bus- und Bahnverbindungen gestrichen werden. Die Behörden warnen, dass die aktuellen Haushalte nicht ausreichen, um den Betrieb im bisherigen Umfang aufrechtzuerhalten.
Die 16 Bundesländer erhalten derzeit jährlich rund 12 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln. Zwar steigt dieser Betrag jährlich um 3 Prozent, doch Verkehrsverantwortliche halten dies für unzureichend. Ihrer Ansicht nach reicht die Förderung nicht einmal aus, um das heutige Angebot zu erhalten – von Verbesserungen ganz zu schweigen.
Die Verkehrsministerkonferenz hat vor möglichen Streichungen gewarnt, falls keine Lösung gefunden wird. Die zusätzlichen 14 Milliarden Euro sollten durch erhöhte Regionalisierungsmittel aufgebracht werden, um Kürzungen zu vermeiden.
Auf die Frage nach der Finanzlücke wich Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder einer direkten Antwort aus. Stattdessen verwies er auf die knappe Frist für eine Entscheidung.
Ohne weitere Gelder droht eine Ausdünnung des Bus- und Bahnangebots in ganz Deutschland. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Länder höhere Zuschüsse fordern, um Einschnitte abzuwenden. Eine endgültige Entscheidung über die zusätzlichen 14 Milliarden Euro steht noch aus.






