18 April 2026, 14:11

Alba Berlin plant NBA-Arena in Adlershof – Baustart für 15.000-Zuschauer-Halle

Olympiastadion in Berlin, Deutschland, mit dem Fernsehturm (Fernsehturm) im Hintergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Lichtern unter einem bewölktem Himmel.

Alba Berlin plant NBA-Arena in Adlershof – Baustart für 15.000-Zuschauer-Halle

Alba Berlin plant Bau einer neuen NBA-tauglichen Arena in Adlershof

In Berlin-Adlershof, im Südosten der Stadt, soll eine neue Arena nach NBA-Standard entstehen. Die für 15.000 Zuschauer konzipierte Spielstätte wird das Zentrum eines größeren Sportcampus bilden. Die Finanzierung des neunstelligen Projekts wird teilweise von einer Gruppe US-amerikanischer Banken getragen.

Aktuell trägt Alba Berlin die meisten Heimspiele in der Uber Arena nahe dem Ostbahnhof aus, die der Anschutz Entertainment Group gehört. Doch steigende Mietkosten und Terminprobleme haben den Verein dazu veranlasst, nach einer eigenen Spielstätte zu suchen. Das ausgewählte Gelände liegt zwischen den S-Bahn-Stationen Adlershof und Johannisthal, wo ein freies Grundstück für das Vorhaben reserviert wurde.

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Der Berliner Senat hat dem Projekt bereits seine Unterstützung zugesagt. Sportsenatorin Iris Spranger betonte, die NBA brauche "ein Zuhause in Deutschlands Sportmetropole Berlin", und Alba verdiene "endlich eine angemessene Spielstätte". Die neue Arena wird zudem Trainingsstätten für die Profi-Mannschaften der Männer und Frauen sowie für die Nachwuchsabteilungen des Vereins beherbergen.

Albas Manager Marco Baldi wird die Pläne sowie eine Machbarkeitsstudie am kommenden Freitag dem Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses präsentieren. Der Schritt entspricht den Ambitionen des Clubs, sich einen dauerhaften Platz in der NBA Europe League zu sichern, deren Start für Oktober 2027 geplant ist.

Die Arena soll nicht nur Alba Berlins neue Heimat werden, sondern auch die Bewerbung um die Teilnahme an der NBA Europe League stärken. Der Baubeginn würde einen wichtigen Meilenstein in der langfristigen Strategie des Vereins markieren. Bei Genehmigung könnte das Projekt die Berliner Sportinfrastruktur nachhaltig prägen.

Quelle