24 May 2026, 06:10

BDI warnt vor Wirtschaftskrise: Ostdeutsches Forum sucht Lösungen für frustrierte Industrie

Frustration in der Wirtschaft - BDI fordert mehr Mut bei Reformen

BDI warnt vor Wirtschaftskrise: Ostdeutsches Forum sucht Lösungen für frustrierte Industrie

Bundesverband der Deutschen Industrie warnt vor sinkendem Geschäftsvertrauen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat vor einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage gewarnt, da die wirtschaftlichen Belastungen zunehmen. Da in diesem Jahr kein industrielles Wachstum mehr erwartet wird, treffen sich rund 350 Führungskräfte beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum, um die Herausforderungen zu erörtern. Die Veranstaltung findet vom 31. Mai bis 2. Juni in Bad Saarow, Brandenburg, statt.

Das Forum bringt zentrale politische Akteure zusammen, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, beide von der CDU. Auch die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg werden teilnehmen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die stockenden Reformvorhaben der Regierung und deren Auswirkungen auf die Industrie.

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BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch bezeichnete die Unternehmen als „tief entmutigt, ja sogar frustriert“ angesichts der aktuellen Lage. Steigende Energiekosten, hohe Steuerlasten und bürokratische Hürden verschärfen die Belastungen, während der Konflikt im Iran die Wirtschaftsperspektiven zusätzlich eintrübt. Trotz dieser Rückschläge will das Forum Chancen aufzeigen – insbesondere in den Bereichen Rüstung und Fertigung.

Es gibt Bestrebungen, Rüstungsunternehmen mit Start-ups und etablierten Firmen aus dem Maschinenbau und der Automobilproduktion in Ostdeutschland zu vernetzen. Lösch betonte, dass die verfügbaren Flächen und die gut ausgebaute Infrastruktur der Region Investitionen in die Rüstungsindustrie anziehen könnten – ein möglicher Impuls für die lokale Wirtschaft.

Die dreitägige Veranstaltung wird Wege zur Belebung des Wachstums inmitten anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten ausloten. Die Organisatoren hoffen, die Kluft zwischen Politik und Wirtschaft zu überbrücken und gleichzeitig das industrielle Potenzial Ostdeutschlands zu präsentieren. Die Ergebnisse des Forums könnten künftige Strategien für die wirtschaftliche Entwicklung der Region prägen.

Quelle