05 May 2026, 08:06

Brantner attackiert Ampelkoalition: "Deutschland steht still – und das ist gefährlich"

Schwarz-weißer architectural floor plan of the former German Chancellor's office, showing detailed layout and annotations.

Brantner attackiert Ampelkoalition: "Deutschland steht still – und das ist gefährlich"

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die deutsche Ampelkoalition scharf für das Ausbleiben substanzieler Reformen kritisiert. Den Ministern warf sie vor, es an einer klaren Vision fehlen zu lassen – mit der Folge, dass das Land in Stillstand verharre statt voranzukommen. Ihre Äußerungen spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen Führung des Landes wider.

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Brantner behauptete, die Regierung „wurschtele sich nur irgendwie durch“, statt Deutschland zukunftsfest aufzustellen. Dieser Kurs berge die Gefahr, das ohnehin bröckelnde Vertrauen der Bevölkerung weiter zu untergraben. Ihre Kritik reiht sich ein in einen breiten Aufruf, die politische Arbeit grundlegend zu reformieren.

Grundsätzlich zeigt sich die Grünen-Partei weiterhin bereit, in einzelnen Politikbereichen mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Brantner betonte jedoch, es gehe nicht darum, die Führung zu übernehmen, sondern dort zu unterstützen, wo es möglich sei. Als mögliche Ansatzpunkte für eine Kooperation nannte sie die Modernisierung der Verwaltung, den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Aktualisierung verfassungsrechtlicher Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig zog Brantner Vergleiche zur Vorgängerregierung – ebenfalls eine Ampelkoalition – und räumte zwar interne Konflikte ein, attestierte der aktuellen Führung aber keineswegs bessere Leistungen. Statt sich an Umfragewerten zu orientieren oder auf Stimmungsbilder zu reagieren, forderte sie, sich endlich den drängenden Problemen des Landes zu widmen.

Die Grünen haben signalisiert, dass sie gezielte Reformvorhaben unterstützen wollen. Brantners Kritik unterstreicht die Forderung nach entschlossenerem Handeln der Regierung. Ob daraus konkrete Zusammenarbeit oder weitere politische Spannungen erwachsen, bleibt abzuwarten.

Quelle