Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Routinekontrolle auf A12
Lukas FrankeBundespolizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro bei Routinekontrolle auf A12
Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 hat die Bundespolizei einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Das in Berlin zugelassene Fahrzeug transportierte drei Männer sowie 12.000 Euro in bar. Die Beamten entdeckten die Gegenstände nach einer Kontrolle des Wagens.
Das Auto wurde von den Polizisten angehalten, die darin eine beunruhigende Ladung vorfanden. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich ein Schwert, eine Machete, drei Messer, ein Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays und ein Schlagring. Der 35-jährige Fahrer wurde von zwei Mitfahrern im Alter von 20 und 21 Jahren begleitet.
Die Behörden haben Ermittlungen gegen das Trio wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das deutsche Waffenrecht eingeleitet. Nach dem geltenden Waffengesetz (WaffG) kann der illegale Besitz von Schusswaffen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. In weniger schweren Fällen drohen verwaltungsrechtliche Sanktionen, darunter Bußgelder von bis zu 50.000 Euro und die Einziehung der Waffen.
Auch der im Fahrzeug gefundene Bargeldbetrag gibt Rätsel auf, wobei ein möglicher Zusammenhang mit den Waffen noch ungeklärt ist. Sämtliche Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt, während die Ermittlungen andauern.
Den drei Männern drohen nun juristische Konsequenzen nach dem deutschen Waffenrecht. Bei einer Verurteilung müssen sie mit Haftstrafen oder hohen Geldbußen rechnen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, den illegalen Waffenbesitz im Land einzudämmen.






