Bundesrat beschließt 17-Cent-Rabatt auf Spritpreise ab Mai
Ein neuer Rabattplan für Kraftstoffe wurde beschlossen, um die Spritpreise für Autofahrer und Unternehmen zu senken. Die Maßnahme kommt zu einer Zeit, in der die durch den Konflikt im Iran getriebenen, stark gestiegenen Energiepreise Haushaltsbudgets und das Wirtschaftswachstum belasten. Der Bundesrat gab in einer Sondersitzung am Freitag seine endgültige Zustimmung.
Der Rabatt senkt die Energiesteuersätze auf Diesel und Benzin um 14,04 Cent pro Liter. Diese Ermäßigung gilt für zwei Monate, beginnend am 1. Mai. Zusätzlich sinkt durch den niedrigeren Nettopreis auch die Mehrwertsteuer, sodass sich die Gesamtersparnis auf bis zu 17 Cent pro Liter beläuft.
Die Maßnahme ist Teil des Entwurfs eines Gesetzes der Regierungskoalition, mit dem die finanzielle Belastung verringert werden soll. Nach Schätzungen von Beamten wird die Entlastung Verbrauchern und Unternehmen etwa 1,6 Milliarden Euro ersparen. Die steigenden Kraftstoffkosten, die mit dem Iran-Konflikt in Verbindung stehen, haben die Rohölpreise in die Höhe getrieben und drohen, die Konsumausgaben zu bremsen.
Die Abgeordneten beschleunigten das Verfahren, um schnell Hilfe zu leisten. Mit der Zustimmung des Bundesrates ist sichergestellt, dass der Rabatt wie geplant im nächsten Monat in Kraft tritt.
Die vorübergehende Steuersenkung wird die Kraftstoffkosten für Autofahrer und Unternehmen ab Mai verringern. Die Regierung erwartet, dass die Maßnahme dazu beiträgt, die Ausgaben zu stabilisieren und die Wirtschaftstätigkeit zu stützen. Die Gesamtersparnis für Fahrzeughalter und Unternehmen wird für den Zweimonatszeitraum auf rund 1,6 Milliarden Euro geschätzt.






