CDU kämpft mit Rückschlägen beim *"Weiße-Flecken"-Programm vor Ost-Wahlen
Amelie KrügerCDU kämpft mit Rückschlägen beim *"Weiße-Flecken"-Programm vor Ost-Wahlen
Die CDU steht vor Rückschlägen bei ihrem Vorhaben, die Unterstützung in ländlichen Regionen vor den anstehenden Wahlen auszubauen. Das Programm "Weiße Flecken", das den Wiederaufbau der Parteistrukturen in Ostdeutschland vorantreiben soll, steckt bereits in den ersten Schwierigkeiten. Einer der neu berufenen Koordinatoren hat sein Amt nur wenige Wochen nach Dienstantritt wieder verlassen.
Die Initiative "Weiße Flecken" war von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann nach einer Klausurtagung der Parteiführung ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, die Präsenz der Union in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands zu festigen – insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Beide Bundesländer dienen als Pilotregionen und stehen im September vor Landtagswahlen.
Die Umsetzung des Programms begann später als geplant. Obwohl der Start ursprünglich für den 1. Januar vorgesehen war, nahmen die Koordinatoren ihre Arbeit erst Anfang März auf. In Mecklenburg-Vorpommern wurde der zuständige Strukturkoordinator noch während der Probezeit entlassen. Das Arbeitsverhältnis wurde offiziell beendet, die Person arbeitet nicht mehr für die Partei.
Die CDU bestätigte, die vakante Stelle neu besetzen zu wollen. Der Koordinator für Sachsen-Anhalt befindet sich unterdessen noch in der Einarbeitungsphase. Aktuelle Umfragen zeigen in beiden Ländern die rechtspopulistische AfD stabil über 30 Prozent.
Die Bemühungen der Union, dem Erstarken der AfD in Ostdeutschland entgegenzuwirken, stoßen damit früh auf Hindernisse. Angesichts der anstehenden Wahlen im September muss die Partei diese Rückschläge nun bewältigen und gleichzeitig ihre ländliche Strategie vorantreiben. Das "Weiße-Flecken"-Programm bleibt ein zentraler Baustein, um in der Region wieder an Boden zu gewinnen.






