Chaos beim Fußballspiel: Gewalt, Pyrotechnik und Hitlergrüße in Berlin-Rummelsburg
Greta WolfChaos beim Fußballspiel: Gewalt, Pyrotechnik und Hitlergrüße in Berlin-Rummelsburg
Ein Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist am Samstag im Berliner Ortsteil Rummelsburg in Chaos ausgeartet. Gewalttätige Auseinandersetzungen brachen aus, woraufhin die Spieloffiziellen das Spiel für mehr als eine Stunde unterbrechen mussten. Die Polizei griff ein, nachdem Fans Gegenstände geworfen und vor dem Stadion Pyrotechnik gezündet hatten.
Die Unruhen begannen, als Anhänger des BFC Dynamo während der Nachspielzeit angeblich Feuerwerkskörper in der Nähe des Stadions entzündet haben sollen. Daraufhin wurden Beamte mit Böllern, Glasflaschen und körperlichen Angriffen angegriffen. Als Reaktion setzten rund 150 Polizisten – unterstützt von Bundeskräften – Gewalt und Pfefferspray ein, um die Lage zu beruhigen.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel um 16:40 Uhr und setzte es erst um 17:55 Uhr fort, nachdem sich die Situation beruhigt hatte. Zwölf Beamte erlitten Verletzungen, blieben aber im Einsatz. Auch ein Kind und ein Ordner wurden bei den Ausschreitungen verletzt.
Die Behörden erstatteten später zwei Strafanzeigen wegen schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung. Zwei Fans des BFC Dynamo müssen sich nun wegen des Verdachts verantworten, den Hitlergruß gezeigt zu haben – ein in Deutschland verfassungswidriges Symbol.
Nach einer langen Unterbrechung wurde das Spiel zwar fortgesetzt, doch die Spannungen hinterließen ihre Spuren. Sowohl bei Polizisten als auch bei Fans und Mitarbeitern gab es Verletzte. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen derweil weiter. Die Polizei bestätigte, rechtliche Schritte gegen die an den Ausschreitungen Beteiligten einzuleiten.






