Drei Kühe sterben nach Zusammenstoß mit Regionalzug bei Gaildorf
Am Dienstagnachmittag erfasste ein Regionalzug in der Nähe von Gaildorf drei Kühe, die dabei getötet wurden. Die Tiere waren zuvor aus einem beschädigten Zaun einer nahen Weide ausgebrochen. Die Behörden ermitteln nun gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
Der Vorfall begann, als neun Kühe aus ihrem Gehege ausbrachen. Später wurden sie etwa acht Kilometer von der Weide entfernt gesichtet. Vier der entlaufenen Tiere konnten nach dem Zusammenstoß schnell wieder eingefangen werden.
Der Zugführer versuchte zwar zu bremsen, konnte aber nicht verhindern, dass drei der Kühe erfasst wurden. Alle 13 Fahrgäste an Bord blieben unverletzt. Unmittelbar nach dem Unfall wurden jedoch noch zwei Kühe vermisst.
Aufgrund der Kollision musste die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall gesperrt werden. Der Zugverkehr wurde erst am Mittwochmorgen wieder aufgenommen.
Dem Rinderhalter droht nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Die vermissten Kühe wurden später gefunden, und die Strecke ist inzwischen wieder freigegeben. Verletzte gab es weder unter den Fahrgästen noch beim Bahnpersonal.






