12 April 2026, 20:06

Euro-Office: Europäische Open-Source-Alternative zu Microsoft Office startet durch

Großraumbüro mit Menschen, die an Computern arbeiten, Schreibtischen, Topfpflanzen, Büchern, Papieren und Säulen, mit Fenstern auf der linken Seite.

Euro-Office: Europäische Open-Source-Alternative zu Microsoft Office startet durch

Euro-Office: Europäische Open-Source-Alternative zu Microsoft Office in Entwicklung

Eine neue Open-Source-Bürosoftware namens Euro-Office entsteht als europäische Alternative zu Microsoft Office. Das Projekt wird von Nextcloud und IONOS geleitet und von weiteren Partnern unterstützt. Ziel ist es, eine sichere und moderne Lösung für kleine Unternehmen und öffentliche Einrichtungen anzubieten.

Die Entwicklung von Euro-Office begann als Fork der Open-Source-Komponenten von OnlyOffice. Die Entwickler entschieden sich für diese Grundlage, da die Architektur von OnlyOffice moderner ist als die von LibreOffice oder Collabora. Nextcloud und IONOS haben seitdem die nicht-open-source-Bestandteile von OnlyOffice überarbeitet und neu aufgebaut, um Sicherheit und Leistung zu verbessern.

Eine technische Vorschau von Euro-Office ist bereits auf GitHub verfügbar. Nextcloud übernimmt die federführende Rolle in der Entwicklung und konzentriert sich auf eine bessere Integration der Anwendungen sowie neue KI-Funktionen. Das Ziel ist ein nahtloses Nutzererlebnis.

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Sowohl Nextcloud als auch IONOS planen, eine zweistellige Anzahl von Entwicklern einzustellen, um die Arbeiten zu beschleunigen. Die erste stabile Version von Euro-Office soll noch in diesem Sommer erscheinen. Nach der Veröffentlichung wird die Software Collabora als Standard-Bürokomponente in Nextcloud und im IONOS Nextcloud Workspace ersetzen.

Euro-Office richtet sich an kleine Unternehmen und Behörden, die nach einer sicheren, Open-Source-basierten Alternative suchen. Mit dem für diesen Sommer geplanten Start will das Projekt eine voll integrierte Bürosuite mit KI-Funktionen bereitstellen. Der Wechsel von Collabora markiert einen bedeutenden Schritt für die Nutzer von Nextcloud und IONOS.

Quelle