02 May 2026, 08:05

Familienbetrieb Heinz Gothe kämpft gegen globale Krisen und Fachkräftemangel

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und -rohre, beschriftet mit 'Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland' unten.

Familienbetrieb Heinz Gothe kämpft gegen globale Krisen und Fachkräftemangel

Heinz Gothe GmbH & Co. KG stellt seit 1920 geschweißte Rohre und Edelstahlformteile her. Als familiengeführtes Unternehmen verkörpert es das Rückgrat des deutschen industriellen Mittelstands. Doch heute stellen globale Krisen seine Widerstandsfähigkeit wie nie zuvor auf die Probe.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf komplexe Rohrleitungssysteme, Apparatebau und Tankfertigung. Seine Produkte kommen in Branchen von der chemischen Verarbeitung bis zur Energiewirtschaft zum Einsatz. Doch steigende Energiepreise und brüchige Lieferketten gefährden nun die Produktion und Auftragslage.

Die wirtschaftliche Unsicherheit erschwert zudem Investitionsentscheidungen. Die Suche nach Fachkräften wird immer schwieriger, da junge Menschen zögern, eine Berufsausbildung zu beginnen. Gleichzeitig kämpfen die Beschäftigten mit explodierenden Lebenshaltungskosten – höhere Mieten, Transport- und Lebensmittelpreise – und sorgen sich um ihre finanzielle Absicherung im Ruhestand.

Die Belastungen beschränken sich nicht auf die Werkshallen. Globale Umbrüche verändern den Alltag von Arbeitnehmern und Unternehmen gleichermaßen. Um zu überleben, braucht das Unternehmen stabile Rahmenbedingungen: wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger Bürokratie und verlässliche politische Weichenstellungen. Ohne sie bleiben Arbeitsplätze und langfristige Perspektiven in Gefahr.

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Den Mittelstand zu schützen bedeutet mehr, als nur Unternehmen zu bewahren. Es sichert Arbeitsplätze, Zukunftschancen und sozialen Zusammenhalt. Politische Entscheidungen müssen nun die realen Auswirkungen globaler Krisen auf lokale Industrien und ihre Beschäftigten widerspiegeln.

Quelle