FEMA-Beamter beharrt auf angeblicher Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen
Lukas FrankeFEMA-Beamter beharrt auf angeblicher Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, hat seine außergewöhnliche Behauptung, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben, erneut verteidigt. Seine Aussagen, die erstmals von CNN berichtet wurden, lösten eine Debatte aus und warfen Fragen nach seiner Eignung für das Amt auf. Die Kontroverse zieht sich seit 2023 hin, ohne dass es bisher eine offizielle Stellungnahme von Regierungsstellen gab.
Phillips hatte ursprünglich behauptet, er sei innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum anderen "versetzt" worden. In jüngsten Äußerungen blieb er bei seiner Version und betonte: "Ich weiß, was ich erlebt habe", während er gleichzeitig warnte: "Gott lässt sich nicht spotten." Seine beharrliche Haltung hält die Geschichte weiterhin in der öffentlichen Diskussion präsent.
Nach Bekanntwerden der Vorfälle äußerten demokratische Abgeordnete Bedenken hinsichtlich seiner Amtsfähigkeit. In der Folge wurde Phillips von einer geplanten Anhörung ausgeschlossen. Der Vorfall fügte sich ein in die bereits bestehende Kritik an seinen Aktivitäten in sozialen Medien, wo er zuvor gewalttätige Drohungen gegen den früheren Präsidenten Joe Biden geäußert hatte. In einem Beitrag schrieb er, er wolle Biden "ins Maul schlagen", und behauptete, dieser "verdiene es zu sterben".
Ein Sprecher der FEMA ging auf die Teleportationsbehauptung nicht direkt ein. Stattdessen wurden Unstimmigkeiten in Phillips' Beiträgen auf der Plattform Truth Social mit einem "technischen Fehler" erklärt. Seit 2023 hat keine Regierungsbehörde offiziell zu dem Fall Stellung genommen.
Trotz der anhaltenden Kontroverse bleibt Phillips in seiner Position bei der FEMA. Weder seine Teleportationsgeschichte noch seine provokanten Äußerungen haben bisher zu disziplinarischen Maßnahmen seitens der Behörde geführt. Das Fehlen einer offiziellen Bewertung lässt seine Behauptungen – und deren mögliche Konsequenzen – weiter ungeklärt.






