Freiburgs Aktionswoche für Inklusion bricht Barrieren vom 1. bis 10. Mai
Amelie WeberFreiburgs Aktionswoche für Inklusion bricht Barrieren vom 1. bis 10. Mai
Freiburgs Aktionswoche zur Inklusion findet vom 1. bis 10. Mai 2023 statt. Die Veranstaltung soll das Bewusstsein für die Hindernisse schärfen, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind, und gleichzeitig praktische Lösungen aufzeigen, um die Teilhabe im Alltag zu verbessern. Das Programm umfasst Diskussionen, Aufführungen, Sportangebote sowie Initiativen für barrierefreien Verkehr in der gesamten Stadt.
Den Auftakt bildet am 1. Mai eine Podiumsdiskussion auf dem Stühlinger Kirchplatz, die sich mit der Schaffung inklusiver Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen beschäftigt.
Am 3. Mai bietet die Schauinslandbahn kostenlose Fahrten für Besucher mit Behinderungen an. Ebenfalls an diesem Tag öffnet die Theatergruppe Die Schattenspringer eine Probe für die Öffentlichkeit und gewährt Einblicke in ihre Arbeit hinter den Kulissen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr: Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) veranstaltet Übungseinheiten zum Ein- und Aussteigen, um allen Fahrgästen eine reibungslosere Nutzung zu ermöglichen. Darüber hinaus stehen inklusives Klettern, gemeinschaftliches Gärtnern und Sportaktivitäten die ganze Woche über auf dem Programm.
Das Theater Freiburg präsentiert eine Tanzperformance mit Gebärdensprachdolmetschung, um Kunst und Kultur zugänglicher zu machen. Ein Höhepunkt der Woche ist der europaweite Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai. Den Abschluss bildet der Inklusionskongress am 9. Mai im Bürgerhaus Zähringen, bei dem Fachleute und Bürgerinnen und Bürger über Fortschritte und Herausforderungen diskutieren.
Mit über einem Dutzend Veranstaltungen setzt die Freiburger Aktionswoche zur Inklusion ein Zeichen gegen Barrieren. Kostenlose Verkehrsangebote, öffentliche Proben und Sportaktivitäten sollen die Teilhabe fördern. Das Programm endet am 10. Mai – mit dem Blick auf langfristige Verbesserungen der Barrierefreiheit in der Stadt.






