11 April 2026, 04:05

"George"-Magazin erlebt überraschenden Kultstatus durch FX-Serie Love Story

Schwarzer Plakat für 'The Century Illustrated Monthly Magazine, Januar 1900' mit Personen in historischer Kleidung und dekorativem Rahmen.

"George"-Magazin erlebt überraschenden Kultstatus durch FX-Serie Love Story

Das Polit- und Lifestyle-Magazin George, das 1995 von John F. Kennedy Jr. mitgegründet wurde, erlebt derzeit einen überraschenden Nachfrageboom. Ausgelöst wurde dieses erneute Interesse durch den Erfolg von Love Story, der bis heute meistgesehenen Miniserie des Senders FX. Sammler zahlen mittlerweile hunderte Dollar für alte Ausgaben – manche Exemplare wechseln online für über 800 Dollar den Besitzer.

George sorgte bei seinem Start 1995 mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Politik und Popkultur für Furore. Die erste Ausgabe zeigte Supermodel Cindy Crawford als George Washington und setzte damit den Ton für den unkonventionellen Stil des Magazins. Kennedy Jr. führte prominente Interviews, unter anderem mit Persönlichkeiten wie Elizabeth Dole und George Wallace, und festigte so den Ruf von George als einzigartige Stimme im Medienlandschaft.

Doch hinter den Kulissen kam es früh zu Spannungen. Michael J. Berman, der zweite Gründer des Magazins, verkaufte seine Anteile nach Streitigkeiten mit Kennedy über die Ausrichtung der Publikation. Trotz des späteren Niedergangs blieb George ein kultureller Bezugspunkt.

Jahrzehnte später weckte die FX-Serie Love Story – deren Finale am 26. März 2026 ausgestrahlt wurde – neues Interesse an Kennedys Leben und dem Erbe des Magazins. Die Popularität der Serie löste einen Anstieg der Pinterest-Suchanfragen nach "Outfits im Stil von Carolyn Bessette" um 12.600 Prozent zwischen März 2025 und 2026 aus. Mit der steigenden Nachfrage schwanden die Online-Bestände von George dahin, und die Preise schnellen in die Höhe.

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Obwohl der Hype um Love Story irgendwann abebben wird, hat sich George erneut einen Platz in der Geschichte gesichert. Die begrenzte Verfügbarkeit und das Sammlerinteresse treiben die Wiederverkaufspreise weiter nach oben. Vorerst bleibt das Magazin ein begehrtes Relikt der 1990er-Medienwelt und ein Zeugnis von Kennedys anhaltendem Einfluss.

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