Heidenheim plant Umnutzung des Gebiets Haintal/Hardtwald – Bürgerbeteiligung bis Februar 2026

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Skizze mehrerer Gebäude.

Heidenheim plant Umnutzung des Gebiets Haintal/Hardtwald – Bürgerbeteiligung bis Februar 2026

Die Stadt Heidenheim hat eine öffentliche Anhörung zur 17. Teiländerung des Flächennutzungsplans 2029 gestartet. Im Mittelpunkt steht das Gebiet „Haintal/Hardtwald“, wo bestehende Widersprüche in den aktuellen Nutzungsvorgaben bereinigt werden sollen. Bürgerinnen, Bürger und Interessenvertreter haben nun einen Monat Zeit, um ihre Stellungnahmen zu den geplanten Änderungen abzugeben.

Das betroffene Plangebiet umfasst etwa 8,35 Hektar im Osten Heidenheims, entlang der Giengener Straße (L 1083), und schließt das ehemalige Voith-Ausbildungszentrum, ein Wohngebäude in der Alten Bleiche 5, Teile der Giengener Straße selbst sowie ein brachliegendes Gelände ein, auf dem einst die mehrstöckigen Wohnblocks der GAGFAH standen.

Der Entwurf der Teiländerung wurde am 17. Dezember 2025 vom Gemeinderat des Gemeindeverwaltungsverbands Heidenheim-Nattheim beschlossen. Ziel ist es, eine planerische Grundlage für die parallele Aufstellung des Bebauungsplans „Haintal/Hardtwald“ zu schaffen und dabei widersprüchliche Festsetzungen in der Flächennutzung aufzulösen. Vom 12. Januar 2026 bis zum 13. Februar 2026 können die Unterlagen eingesehen werden, darunter Planzeichnungen, eine Begründung sowie eine Umweltprüfung. Die Dokumente liegen digital auf der Website der Stadt Heidenheim sowie in Papierform im Heidenheimer Rathaus und im Bürgerbüro Nattheim aus.

Stellungnahmen können auf verschiedenen Wegen eingereicht werden: per Post, über ein Online-Formular, persönlich vor Ort oder per E-Mail an **stadtplanung@ourwebsite**. Die Frist für die Abgabe endet am 13. Februar 2026. Alle eingegangenen Anmerkungen werden vor der finalen Beschlussfassung geprüft. Die Änderungen werden die künftige Entwicklung des Gebiets – insbesondere am östlichen Eingang Heidenheims – maßgeblich prägen.