Jay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewiesener Missbrauchsanklage
Lukas FrankeJay-Z kontert mit Verleumdungsklage nach abgewiesener Missbrauchsanklage
Jay-Z hat sich zu einer abgewiesenen Klage wegen sexuellen Missbrauchs geäußert, die 2024 gegen ihn eingereicht worden war. Der Rapper bezeichnete sich selbst als "zutiefst verletzt" durch den Fall und lehnte jeden Vergleich ab. Nun strebt er eine Verleumdungsklage gegen die Klägerin und ihr Anwaltsteam an.
Die ursprüngliche Klage, die 2024 eingereicht worden war, warf Jay-Z und Sean "Diddy" Combs vor, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Beide Männer wiesen die Vorwürfe entschlossen zurück, und das Verfahren wurde im Februar 2025 eingestellt. Ein Richter wies die Klage später endgültig ab, was bedeutet, dass die Klägerin die Beschwerde nicht erneut einreichen kann.
Trotz des Rechtsstreits besuchte Jay-Z mit seiner Familie die Premiere von Mufasa: Der König der Löwen, während das Verfahren noch lief. Im März 2026 ging er einen Schritt weiter und reichte eine Verleumdungsklage gegen die Klägerin und ihre Anwälte ein. Darin wirft er ihnen Erpressung und vorsätzliche falsche Anklage vor.
Das Anwaltsteam der Klägerin wies Jay-Zs Vorwürfe zurück. Stand März 2026 bleibt die Verleumdungsklage vor Gericht unentschieden. Da die Klage von 2024 endgültig abgewiesen wurde, kann die Klägerin die gleichen Anschuldigungen nicht erneut vorbringen. Jay-Zs Verleumdungsklage hingegen bewegt sich weiterhin durch das Rechtssystem. Das Urteil wird zeigen, ob seine Vorwürfe der Erpressung und der vorsätzlichen Falschanklage Bestand haben.






