Julia Simon holt souverän Gold im Biathlon-Einzel – trotz vergangener Skandale
Amelie WeberJulia Simon holt souverän Gold im Biathlon-Einzel – trotz vergangener Skandale
Julia Simon hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften ihre zweite Goldmedaille gewonnen und das Frauen-Einzelrennen souverän dominiert. Das französische Team feierte einen Doppelsieg, da auch Lou Jeanmonnot auf den zweiten Platz lief, während Lora Christova aus Bulgarien mit einer fehlerfreien Schießleistung Bronze holte.
Simons Sieg folgt auf ihren früheren Erfolg in der Mixed-Staffel. Ihr Triumph kommt trotz vergangener Kontroversen, darunter eine Verurteilung wegen Kreditkartenbetrugs im Jahr 2022. Damals hatte sie die Karte ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet für nicht autorisierte Einkäufe in Höhe von 2.400 Euro missbraucht, was zu einer kurzen Sperre und dem Verlust eines Weltcup-Rennens führte.
Im Einzelrennen führte Simon den französischen Doppelerfolg an, während Lou Jeanmonnot den zweiten Platz belegte. Bulgariens Lora Christova sicherte sich Bronze, nachdem sie bei ihrem Lauf jedes Ziel getroffen hatte.
Anderswo belegte die 24-jährige Lea Meier im 15-Kilometer-Rennen den siebten Platz. Bekannt für ihre starke Laufleistung und präzises Schießen, erreichte sie eine Trefferquote von 95 Prozent und verfehlte nur ein Ziel in ihrer ersten Stehend-Phase. Ihre Leistung machte sie zudem am Mittwoch zur schnellsten Läuferin ihres Teams. Das Ergebnis verbessert ihre Chancen, sich für den Massenstart zu qualifizieren.
Simons Goldmedaille erhöht ihre wachsende Medaillensammlung, während Christovas makelloses Schießen Bulgarien den Podestplatz sicherte. Meiers siebter Platz festigt ihre Position in der Gesamtwertung der Saison – mit wichtigen Punkten nun auf ihrem Konto.






