16 April 2026, 10:07

"König der Löwen"-Komponist verklagt Komiker wegen falscher Songtext-Übersetzung

Schwarze und weiße Illustration einer Gruppe von Löwen in einer Dschungellandschaft mit üppiger Vegetation und Bäumen, die den Text 'Der Löwenkönig' unten zeigt.

"König der Löwen"-Komponist verklagt Komiker wegen falscher Songtext-Übersetzung

Lebohang Morake, der Komponist hinter dem ikonischen "Circle of Life"-Gesang aus "Der König der Löwen", verklagt den Komiker Learnmore Jonasi wegen dessen umstrittenen Übersetzung der Songtexte. Im Mittelpunkt des Streits steht Jonasis Behauptung, der Zulu-Satz "Nants'ingonyama bagithi Baba" bedeute "Schaut, da ist ein Löwe. Oh mein Gott." – eine Aussage, die Morake als respektlos und finanziell schädigend bezeichnet.

Der Rechtsstreit begann, nachdem Jonasi, bekannt für seinen scharfen Humor und Auftritte bei "America's Got Talent", seine Übersetzung in einem Podcast-Interview präsentierte. Morakes Klage argumentiert, Jonasi habe seine Aussage als Fakt dargestellt und nicht als Satire – und könne sich daher nicht auf den Schutz der Meinungsfreiheit für Parodien berufen. Der Komponist besteht darauf, dass die korrekte Übersetzung "Alle huldigen dem König, wir alle verneigen uns vor dem König" eine tiefe kulturelle Bedeutung trägt und Jonasis Version sein Werk untergrabe.

Jonasi hat inzwischen Morakes Verärgerung eingeräumt und vorgeschlagen, gemeinsam ein Video zu drehen, um die wahre Bedeutung des Liedes zu erkunden. Dennoch wird die Klage weiterverfolgt: Morake wirft dem Komiker vor, dessen Äußerungen hätten ihm durch entgangene Tantiemen über 20 Millionen Dollar gekostet und die Beziehung zu Disney beschädigt. Jonasi, der derzeit auf US-Tournee ist, erhielt die Klageschrift mitten in einer Aufführung – findet aber Rückhalt bei Fans und juristischen Beratern.

Es ist nicht das erste Mal, dass Jonasi "Der König der Löwen" auf die Schippe nimmt: In seinen Programmen macht er sich häufig über die amerikanisch akzentuierten Löwen des Films lustig. Doch Morakes Fall dreht sich um die Bedeutung des Gesangs – er argumentiert, dass dessen falsche Darstellung sowohl sein Erbe als auch seine Existenzgrundlage schädige.

Die Klage geht weiter, mit Morake, der Entschädigung für den angeblichen Schaden an seinem Ruf und Einkommen fordert. Jonasi, zwar dialogbereit, steht nun vor einer juristischen Prüfung der Frage, wo Komödie aufhört und Verleumdung beginnt. Das Urteil könnte Präzedenzfall dafür werden, wie Satire mit kulturell bedeutenden Werken in der Unterhaltungsbranche umgeht.**

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