LA-Regio Kliniken Landshut strukturieren chirurgische Abteilungen radikal um
Lukas FrankeLA-Regio Kliniken Landshut strukturieren chirurgische Abteilungen radikal um
LA-Regio Kliniken kündigt umfangreiche Umstrukturierungen in Landshut an
Die LA-Regio Kliniken haben weitreichende Veränderungen in ihren chirurgischen und internistischen Abteilungen am Standort Landshut bekannt gegeben. Die Neugestaltung folgt auf den Zusammenschluss lokaler Gesundheitseinrichtungen im Januar 2026. Künftig werden mehrere zentrale Leistungen an zwei Hauptstandorten gebündelt: Landshut-Mitte und Landshut-Achdorf.
Ab dem 30. März wird die Gefäßchirurgie vollständig nach Landshut-Achdorf verlegt. Dennoch bleibt gefäßmedizinische Expertise in Landshut-Mitte durch konsiliarische Angebote erhalten. Ziel der Verlegung ist es, die Versorgung effizienter zu gestalten, ohne die Patientenversorgung einzuschränken.
Bis April zieht die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie nach Landshut-Mitte um. Die Verlegung geht nicht mit einem Leistungsabbau einher – im Gegenteil: Die Abteilung wird um das robotergestützte "Da-Vinci"-System erweitert. Diese Technologie soll die Präzision bei komplexen Eingriffen deutlich verbessern.
Mittelfristig werden auch die Bereiche Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie in Landshut-Mitte zentralisiert. Durch die Bündelung soll die Expertise an diesem Standort gestärkt werden, wobei die vollständige Umsetzung mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Parallel dazu verlagern sich die kardiologischen Dienstleistungen schrittweise nach Landshut-Achdorf, das damit seine Rolle als Hauptstandort für Herz- und Gefäßmedizin ausbaut.
Die Änderungen sind eine Folge der Gründung der LA-Regio Kliniken am 1. Januar 2026, als städtische und kreisangehörige Gesundheitseinrichtungen fusionierten. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die Effizienz und Spezialisierung in der Region zu erhöhen.
Im Rahmen der Neuordnung werden die Gefäß- und Herzmedizin in Landshut-Achdorf konzentriert, während Landshut-Mitte seine chirurgischen und onkologischen Leistungen ausbaut. Patienten können weiterhin mit dem gewohnten Versorgungsniveau rechnen, wobei einige Abteilungen von modernster Technologie profitieren werden. Die vollständige Umstellung wird sich über die kommenden Jahre erstrecken.






