16 April 2026, 08:06

Landespreis für Denkmalschutz 2026: Diese Preisträger wurden in Sachsen-Anhalt geehrt

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin: Großes Gebäude mit Glasfenstern, Säulen und Namensschild, daneben Informationsdisplay und städtische Elemente.

Landespreis für Denkmalschutz 2026: Diese Preisträger wurden in Sachsen-Anhalt geehrt

Die Preisträger des Landespreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte Preis ist die höchste Auszeichnung Sachsen-Anhalts für denkmalschützerische Leistungen und wird alle zwei Jahre verliehen. Die feierliche Übergabe findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.

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Drei Einzelpersonen und eine Organisation wurden für ihre herausragenden Verdienste geehrt. Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Bewahrung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt. Seine Arbeit stellt sicher, dass Sanierungsmaßnahmen dem ursprünglichen Design des Viertels treu bleiben.

Gerhard Christ aus Aschersleben wurde für jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit in der archäologischen Denkmalpflege gewürdigt. Seine umfangreichen Forschungen zur Stadtgeschichte lieferten wertvolle Erkenntnisse über die Vergangenheit Ascherslebens.

Der Gruppenpreis ging an den Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V.", der sich um die Restaurierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck sowie die Pflege des Grünen Bandes verdient gemacht hat. Die Arbeit des Vereins unterstreicht die Bedeutung der Bewahrung von Zeitzeugen des Kalten Krieges und natürlicher Landschaften.

Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, während der Gruppenpreis mit 7.500 Euro dotiert ist.

Der Landespreis für Denkmalschutz 2026 würdigt sowohl individuelle als auch gemeinsame Leistungen beim Schutz des kulturellen und historischen Erbes Sachsen-Anhalts. Die prämierten Projekte reichen von der architektonischen Restaurierung über archäologische Forschung bis hin zur Landschaftspflege. Durch ihr Engagement bleibt das Erbe der Region für kommende Generationen bewahrt.

Quelle