Lawinenunglück am Hockuchriz: Snowboarder im Wallis verschüttet und gerettet
Greta WolfLawinenunglück am Hockuchriz: Snowboarder im Wallis verschüttet und gerettet
Lawine trifft Osthang des Hockuchriz bei Kippel im Wallis
Kurz nach Mittag ging am Osthang des Hockuchriz bei Kippel im Wallis eine Lawine nieder. Zwei Wintersportler – ein Skifahrer und ein Snowboarder – wurden auf etwa 2.400 Metern Höhe von der Lawine erfasst. Während der Skifahrer unverletzt blieb, wurde der Snowboarder unter den Schneemassen begraben.
Das Unglück ereignete sich am östlichen Berghang, wo die Schneedecke in Richtung Schreja abrutschte. Der Snowboarder wurde mitgerissen und vollständig verschüttet. Sein Begleiter, der Skifahrer, konnte sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen.
Der verschüttete Snowboarder wurde von seinem Kameraden und Rettungskräften geortet und ausgegraben. Für die Bergungsarbeiten setzten die Einsatzkräfte drei Helikopter ein. Die Behörden bestätigten, dass beide Personen bis zum Nachmittag geborgen werden konnten.
Der Skifahrer benötigte nach seiner Rettung keine weitere Hilfe. Der Snowboarder wurde nach der Bergung an medizinische Teams zur Untersuchung übergeben. Die Ursache des Lawinenabgangs wird derzeit von den lokalen Behörden untersucht.






