"Mauerecho"-Podcast zeigt, wie Gemeinden gegen AfD-Einfluss kämpfen
Ein neuer Podcast mit dem Titel „Mauerecho – Ost trifft West“ setzt sich mit den Herausforderungen wachsenden AfD-Einflusses in lokalen Gemeinden auseinander. Produziert von der Panter Stiftung, beleuchtet die Serie, wie Institutionen und Einzelpersonen demokratische Werte verteidigen. Die jüngste Folge präsentierte eine Live-Diskussion mit zwei Persönlichkeiten, die diese Problematik aus erster Hand erleben.
In der letzten Live-Ausgabe trafen der stellvertretende Vorsitzender des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, Frank Kliem, und die Weißwasserer Bürgermeisterin Katja Dietrich aufeinander. Beide berichteten von ihren Erfahrungen in Regionen, in denen die AfD über starke Unterstützung verfügt. Sie erörterten konkrete Ansätze, um antidemokratischen Strömungen im Alltag entgegenzuwirken.
Kliem sah sich wegen seiner klaren Haltung gegen die AfD Kritik ausgesetzt. Die „Märkische Allgemeine“ hinterfragte seine Vorgehensweise öffentlich, während der Landesvorsitzende der Partei ihm vorwarf, den Ausschluss der AfD zu betreiben. Die AfD selbst versucht, Gegner zu diskreditieren, indem sie behauptet, Meinungsfreiheit gelte nur für diejenigen, die ihre Positionen teilen.
Die Serie zielt darauf ab, nachdenkliche Gespräche anzuregen – nicht polarisierte Debatten. Jede Folge fordert die Hörer:innen auf, kritisch über gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Widerstandsfähigkeit nachzudenken. Die nächste Ausgabe, die am 14. Mai erscheint, widmet sich den Perspektiven der Bürger:innen zu Arbeit und Wirtschaft.
Mit Sebastian Jautschus hat ein neuer Sounddesigner das Produktionsteam verstärkt. Der Podcast ist alle zwei Donnerstage auf der Website der Panter Stiftung und auf den gängigen Plattformen verfügbar.
Die Serie bleibt eine Plattform für Stimmen, die sich dem AfD-Einfluss widersetzen. Durch die Hervorhebung lokalen Engagements und demokratischer Strategien bietet sie den Hörer:innen Werkzeuge für einen konstruktiven Austausch. Die nächste Folge wird die Diskussion auf wirtschaftliche Sorgen und Gemeinschaftserfahrungen ausweiten.






