07 April 2026, 18:49

Neue Altersvorsorge-Regeln ab 2029: Was sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ändert

Ein Blatt Papier mit Text, das zeigt, dass es die Kontonummer verwendet, die für die Lohnunterlagen der Bundesaltenversicherung und der Landesarbeitslosenversicherung verwendet wird.

Neue Altersvorsorge-Regeln ab 2029: Was sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ändert

Neue Regeln für Gehaltsumwandlung bei der Altersvorsorge treten am 6. April 2029 in Kraft

Ab dem 6. April 2029 gelten neue Vorschriften für die Gehaltsumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge. Demnach sind Beiträge über 2.000 Pfund pro Jahr nicht mehr von den Sozialabgaben (National Insurance Contributions, NIC) befreit. Die Änderung könnte sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer treffen, die derzeit von Steuervorteilen durch die bestehenden Regelungen profitieren.

Bisher ermöglichen Gehaltsumwandlungsmodelle (Salary Sacrifice) es Arbeitnehmern, auf einen Teil ihres Bruttogehalts zu verzichten, um im Gegenzug höhere Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge zu erhalten. Beide Seiten sparen dadurch Sozialabgaben. Ab April 2029 bleibt jedoch nur noch ein Freibetrag von 2.000 Pfund pro Jahr für diese Beiträge bestehen. Jeder Betrag darüber hinaus unterliegt sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteilen der Sozialversicherung.

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Die Neuregelung betrifft nicht andere Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge, die weiterhin befreit bleiben. Auch für steuerfreie Kinderbetreuung und Kindergeld bleibt die Gehaltsumwandlung möglich. Unternehmen könnten jedoch gezwungen sein, ihre Rentensysteme und Leistungsstrategien anzupassen.

Arbeitgeber sollten jetzt handeln Unternehmen sollten die finanziellen Auswirkungen der neuen Regeln prüfen – etwa durch die Modellierung der Beitragskosten, die Analyse der Effekte auf verschiedene Mitarbeitergruppen und die Vorbereitung von Anpassungen in der Lohnabrechnung. Auch die Rentenerfassungssysteme müssen möglicherweise aktualisiert werden, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Eine klare Kommunikation mit den Mitarbeitern sowie Anpassungen in Verträgen und Regelwerken sind entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden.

Einige Unternehmen könnten Kostensenkungsmaßnahmen in Betracht ziehen, um die höheren Ausgaben auszugleichen. Andere könnten langfristig überdenken, wie sie ihre Mitarbeiterleistungen gestalten.

Fazit: Vorbereitung ist entscheidend Die anstehenden Änderungen begrenzen ab April 2029 die Sozialabgabenersparnis bei höheren Rentenbeiträgen. Arbeitgeber müssen jetzt die Kosten bewerten, Systeme anpassen und ihre Belegschaft informieren. Ohne Vorbereitung drohen unerwartete finanzielle und operative Herausforderungen, sobald die neuen Regeln greifen.

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