Neuer Risikokapitalfonds 14leafs startet in Würzburg mit 50 Millionen Euro
Amelie WeberNeuer Risikokapitalfonds 14leafs startet in Würzburg mit 50 Millionen Euro
In Würzburg hat der neue Wagniskapitalfonds 14leafs seine Arbeit aufgenommen. Hinter dem Vorhaben stehen die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), die Sparkasse Mainfranken Würzburg sowie die Beteiligungsgesellschaft StellaVent Capital. Gemeinsam wollen sie technologiegetriebene und forschungsintensive Gründungen in der Region fördern – mit einem Fondsvolumen von bis zu 50 Millionen Euro. Der Fokus von 14leafs liegt auf zukunftsweisenden Branchen wie Life Sciences, Gesundheit, Deep Tech und digitalen Technologien. Besonders junge Unternehmen in Unterfranken sollen in ihrer frühen Phase unterstützt werden, um die Umsetzung regionaler Innovationen in wachstumsfähige Unternehmen zu beschleunigen.
Die ersten Investitionen des Fonds werden sich voraussichtlich zwischen 100.000 und einer Million Euro bewegen. Über seine gesamte Laufzeit hinweg plant 14leafs, rund 40 bis 50 Startups zu fördern. Damit will man gezielt das Problem fehlender Anlaufinvestitionen für vielversprechende Ideen in der Region lösen.
Der Fonds richtet sich an Gründungen in den Phasen von Pre-Seed bis Series A und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und lokalen Partnern. Die JMU, die Sparkasse Mainfranken und StellaVent Capital bringen dabei ihre jeweiligen Expertisen ein, um die Startups nicht nur finanziell, sondern auch strategisch zu begleiten. Mit 14leafs entsteht in Unterfranken eine neue Plattform für innovative Gründer, die bisher oft Schwierigkeiten hatten, frühzeitige Finanzierungen zu erhalten. Der Fonds könnte so langfristig dazu beitragen, die Region als Standort für technologieorientierte Startups weiter zu stärken.






