Neun Festnahmen nach Sachbeschädigung an Regierungsgebäude in Mexiko-Stadt
Greta WolfNeun Festnahmen nach Sachbeschädigung an Regierungsgebäude in Mexiko-Stadt
In Mexiko-Stadt wurden neun Männer festgenommen, nachdem sie am 8. März ein Regierungsgebäude beschädigt hatten. Der Vorfall ereignete sich im Hauptsitz des Innenministeriums. Die Behörden bestätigten später, dass die Festgenommenen keine Verbindung zu den in der Nähe stattfindenden Demonstrationen zum Internationalen Frauentag hatten.
Die Verhaftungen erfolgten nach Meldungen über Sachbeschädigung am Regierungsgebäude. Gegen sechs der neun Männer wurden inzwischen offizielle Anklagen wegen der Zerstörungen erhoben. Die übrigen drei, darunter zwei Minderjährige, wurden an ein Bürgergericht überwiesen, da sie die Nutzung öffentlicher Gebäude behindert hatten.
Der Sozialversicherungsrat (SSC) unterstützte die Ermittlungen durch die Bereitstellung von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen von Anwesenden. Beamte wiesen darauf hin, dass die Vorwürfe wegen Sachbeschädigung durch eine wiedergutmachende Vereinbarung geregelt werden könnten. Auch die neun Festgenommenen könnten unter denselben Bedingungen ihre Freilassung erreichen.
Das Verfahren wird mit der Möglichkeit einer solchen Wiedergutmachungsvereinbarung für die Angeklagten fortgesetzt. Die drei Männer, die an das Bürgergericht verwiesen wurden, müssen sich in separaten Verfahren für ihre Rolle bei der Behinderung verantworten. Die Behörden betonten erneut, dass die Festgenommenen keinen Bezug zu den Kundgebungen zum Frauentag hatten.






