ÖBB bestellt sieben weitere batteriebetriebene Züge für Niederösterreichs Schienen
Lukas FrankeÖBB bestellt sieben weitere batteriebetriebene Züge für Niederösterreichs Schienen
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben bei Stadler Rail sieben zusätzliche batteriebetriebene Flirt-Triebzüge bestellt. Die Vereinbarung erweitert ein früheres Abkommen und sieht vor, dass die neuen Einheiten ältere Dieselmodelle in Niederösterreich ersetzen werden.
Die jüngste Bestellung folgt einem im Juli 2023 unterzeichneten Rahmenvertrag. Dieser ursprüngliche Deal umfasste bis zu 120 batteriebetriebene Züge, wobei die ÖBB sich zunächst für 16 Fahrzeuge verpflichtete. Mit der neuen Order steigt die Gesamtzahl nun auf 23.
Sämtliche Züge werden im Stadler-Werk in Bussnang gefertigt. Die Auslieferung ist für 2028 geplant, der Einsatz der Einheiten soll im Fahrplanjahr 2029 beginnen. Sobald sie im Betrieb sind, werden sie Strecken übernehmen, die derzeit von Dieselfahrzeugen in Niederösterreich bedient werden.
Die erweiterte Flirt-Flotte wird dazu beitragen, dieselbetriebene Verbindungen in der Region schrittweise abzulösen. Die Investition der ÖBB unterstreicht ihren Kurs hin zu einer nachhaltigeren Schienenverkehrsinfrastruktur. Die ersten Züge sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre eintreffen.






