PEXA testet Echtzeit-Abwicklung von Immobiliengeschäften mit der Bank of England
Greta WolfPEXA testet Echtzeit-Abwicklung von Immobiliengeschäften mit der Bank of England
PEXA nimmt an Synchronisations-Labor der Bank of England teil
Das Unternehmen wird demonstrieren, wie synchronisierte Abwicklungen von Immobilientransaktionen den Prozess revolutionieren könnten. Derzeit kommt es zwischen der Zahlungsabwicklung und der Grundbucheintragung zu Verzögerungen, wodurch Käufer und Verkäufer Risiken ausgesetzt sind.
Das Pilotprojekt zielt darauf ab, ein neues System zu testen, bei dem die Geldtransfers und die Aktualisierung der Grundbucheintragungen gleichzeitig erfolgen. Dies könnte Immobiliengeschäfte für alle Beteiligten schneller, sicherer und zuverlässiger machen.
Aktuell erfolgt der Abschluss von Immobilientransaktionen schrittweise: Zunächst überweisen Käufer die Kaufsumme, doch die rechtliche Übertragung des Eigentums erfolgt erst später. Diese Lücke schafft Unsicherheit und potenzielle Sicherheitsprobleme.
PEXA bietet mit seiner Technologie eine Lösung an, indem es Zahlungen und Grundbucheintragungen in Echtzeit verknüpft. Das Unternehmen, das als einziger digitaler Anbieter für Immobilienabwicklungen in Großbritannien von der Finanzaufsichtsbehörde FCA reguliert wird, hat bereits gezeigt, wie seine Plattform Verzögerungen und Fehler reduzieren kann.
Im Rahmen des Synchronisations-Labors wird untersucht, ob dieser Ansatz branchenweit skalierbar ist. Der Test ist Teil umfassender Bestrebungen, Immobilientransaktionen zu modernisieren. Die Strategie 2025 des Grundbuchamts HM Land Registry sieht die vollständige Digitalisierung vor, während das Ministerium für Wohnungsbau, Gemeinden und lokale Selbstverwaltung Reformen prüft, um den Kauf und Verkauf von Wohneigentum zu vereinfachen. Gleichzeitig entwickelt die Open Property Data Association (OPDA) ein Vertrauensrahmenwerk, um die Standardisierung des Datenaustauschs im Immobiliensektor voranzutreiben.
Joe Pepper, UK-Geschäftsführer von PEXA, begrüßte die Gelegenheit, die Arbeit des Unternehmens vorzustellen. Er betonte das Potenzial synchronisierter Abwicklungen, um Betrugsrisiken zu verringern und Transaktionen für Käufer, Verkäufer und Kreditgeber zu beschleunigen.
Das Pilotprojekt könnte den Weg für einen effizienteren Immobilienmarkt ebnen. Bei Erfolg könnten synchronisierte Abwicklungen zum Standard werden, Verzögerungen reduzieren und das Vertrauen in Transaktionen stärken. Die Ergebnisse fließen zudem in die weiteren Pläne von Regierung und Branche ein, den Prozess des Wohneigentumserwerbs zu digitalisieren.






