02 April 2026, 18:06

Polizei geht 2026 mit harten Bandagen gegen illegales Tuning und Raserei vor

Polizeiauto fährt an einer Menge vorbei, die Schilder hält, Bäume, eine Brücke, eine Fahne und einen bewölkten Himmel im Hintergrund.

Polizei geht 2026 mit harten Bandagen gegen illegales Tuning und Raserei vor

Deutsche Polizei verschärft Vorgehen gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten

Am Karfreitag, dem 3. April 2026, wird die deutsche Polizei ihre Bemühungen zur Bekämpfung illegaler Fahrzeugtuning-Maßnahmen und riskanter Stunts auf öffentlichen Straßen weiter intensivieren. Im Fokus stehen dabei bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Langzeitkampagne, an der sich alle 16 Bundesländer beteiligen.

Seit fünf Jahren nehmen alle deutschen Bundesländer an großangelegten Kontrollen wie "100 Prozent Kontrolle" und "Mayday" teil. Ziel dieser Initiativen ist es, illegale Straßenrennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahrverhalten zu unterbinden. Der verstärkte Einsatz folgt auf mehrere tödliche Unfälle in den vergangenen Jahren, die mit illegalen Rennen in Verbindung gebracht werden.

Allein an Karfreitag deckt die Polizei Jahr für Jahr Hundertfalle von Verstößen auf. 2025 wurden über 19.000 Fahrzeuge überprüft – dabei stellten die Beamten Tausende Vergehen fest und zogen mehr als 1.400 Autos ein. Für dieses Jahr kündigen die Behörden noch schärfere Kontrollen an: Die Präsenz von Streifenwagen wird erhöht, und die Strafen fallen härter aus.

Die Polizei Baden-Württembergs beteiligt sich bereits zum fünften Mal in Folge an der Aktion. Im Visier steht dabei die sogenannte "Poser-Szene", in der sich Fahrer oft versammeln, um getunte Fahrzeuge zur Schau zu stellen und gefährliche Fahrmanöver vorzuführen.

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Die verschärften Kontrollen konzentrieren sich auf Risikogebiete, in denen illegales Tuning und waghalsige Fahrkünste besonders verbreitet sind. Die Behörden warnen vor einer Null-Toleranz-Politik: Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit konsequenten Maßnahmen rechnen. Das Ziel bleibt klar – die Zahl der Unfälle zu verringern und die Einhaltung der Verkehrsgesetze durchzusetzen.

Quelle