04 May 2026, 18:08

RAPK entschuldigt sich für Chaos bei Berliner Maidemo – wie geht es jetzt weiter?

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei einer Protestaktion gegen die Anti-Kriegs-Bewegung in Berlin, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen zu sehen.

RAPK entschuldigt sich für Chaos bei Berliner Maidemo – wie geht es jetzt weiter?

Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Störungen bei der revolutionären Maidemo

Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich für die Behinderung der diesjährigen Revolutionären Maidemonstration entschuldigt. Ihr jährliches Solidaritätskonzert in Kreuzberg führte zu Verzögerungen beim Demonstrationszug. Die Band kündigte an, künftig solche Konflikte vermeiden zu wollen.

RAPK, bestehend aus Victor, Tariq und Gustav, ist tief in der Protestkultur Kreuzbergs verwurzelt. Ihre Musik verbindet Alltagsleben im Viertel mit scharfer Gesellschaftskritik. Seit Jahren veranstalten sie am 1. Mai ein kostenloses Konzert – eine Lücke, die entstand, nachdem die Myfest-Tradition endete.

In diesem Jahr kollidierte die Veranstaltung mit der Route der Demonstration. Während sich die Menge für das Konzert versammelte, kam es zu Stockungen beim Marsch. Das Trio versuchte, die Situation zu entschärfen, indem es Durchsagen über die Lautsprecheranlage machte und auf Instagram postete, um die Zuschauer aufzufordern, Platz zu machen. Trotz dieser Bemühungen hielten die Verzögerungen an.

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Später gab die Gruppe zu, die Überschneidung nicht optimal gehandhabt zu haben. Sie betonten, dass ihre Musik Proteste unterstützen und nicht behindern solle. Aus ihrer Sicht sollten Kunst und Aktivismus einander verstärken, um politische Botschaften einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

RAPK versprach, aus dem Vorfall zu lernen und künftige Veranstaltungen anzupassen. Ihr Konzert soll weiterhin als jährliches Zeichen der Solidarität mit Kreuzberg stattfinden. Nun werden Organisatoren und Aktivisten gemeinsam nach Lösungen suchen, wie Musik und Demonstrationen am 1. Mai besser nebeneinander existieren können.

Quelle