Sachsen erhöht Beamtengehälter nach CDU-SPD-Einigung ab 2026
Beamte in Sachsen erhalten Gehaltserhöhung nach Einigung von CDU und SPD
Die Beamten in Sachsen sollen mehr Geld erhalten, nachdem die regierenden Parteien CDU und SPD des Bundeslandes beschlossen haben, den jüngsten Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes zu übernehmen. Die Entscheidung folgt einem Vorschlag, die Gehälter und Pensionen an die aktuellen Tarifverhandlungen anzupassen.
Die Vereinbarung sieht eine Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent vor, mit einer garantierten Mindestanhebung von 100 Euro, gültig ab dem 1. April 2026. Weitere Anpassungen umfassen einen Anstieg um 2,0 Prozent zum 1. März 2027 und eine letzte Erhöhung um 1,0 Prozent zum 1. Januar 2028. Die Koalition plant, einen Gesetzesentwurf in den Landtag einzubringen, um die Änderungen formal zu verankern.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Ankündigung. Ralf Hron, stellvertretender Vorsitzender des DGB Sachsen, betonte die unverzichtbare Rolle der Beamten bei der Aufrechterhaltung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Henning Homann, Fraktionschef der SPD im Landtag, bezeichnete den Schritt als Zeichen der Wertschätzung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und als Beitrag zur Modernisierung der Verwaltung.
Andere Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben bereits beschlossen, den gleichen Tarifabschluss auf ihre Beamten zu übertragen. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, nannte die Einigung ein "ausgewogenes Ergebnis" und unterstrich, dass die Fairness eine Ausweitung auf die Beamten erfordere.
Der Vorschlag wird nun dem sächsischen Landtag zur Abstimmung vorgelegt. Bei Annahme steigen die Gehälter und Pensionen der Beamten in den nächsten zwei Jahren schrittweise an. Mit der Entscheidung schließt sich Sachsen mehreren anderen Bundesländern an, die ähnliche Maßnahmen umgesetzt haben.






