28 March 2026, 06:06

Solingens prägende Pressesprecherin Sabina Rische geht in Rente – ein Rückblick auf 30 Jahre Engagement

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer belebten Stadtstraße mit Passanten, Kutschen und Gebäuden, mit Text am unteren Rand.

Solingens prägende Pressesprecherin Sabina Rische geht in Rente – ein Rückblick auf 30 Jahre Engagement

Sabine Rische, eine langjährige prägende Persönlichkeit im Presseamt der Stadt Solingen, geht am 27. März 2026 in den Ruhestand. Mit ihrem Ausscheiden endet eine 30-jährige Karriere im Dienst der Öffentlichkeit und der städtischen Entwicklung. Bekannt für ihr tiefes Engagement in lokalen Projekten hinterlässt sie ein Erbe in den Bereichen Kommunikation und Stadtplanung.

Ihren Einstieg in den öffentlichen Dienst hatte Rische im September 1989 – der Beginn einer jahrzehntelangen Laufbahn. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einer zentralen Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger, zuständig für Themen von der Kita-Ausbauplanung bis zur Solinger Freizeitkarte. Ihr Fachwissen entwickelte sich parallel zu den Veränderungen in der Kommunikation: vom Schreibmaschinen- und Faxzeitalter bis hin zu digitalen Werkzeugen und sozialen Medien.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf Bauvorhaben und Infrastruktur. Sie wirkte an Projekten wie der Entwicklung des Stadtteils Ohligs, der Aufwertung der Innenstadt und dem Hochwasserschutz mit. Auch die Sanierung von Burganlagen und die Bemühungen um den UNESCO-Weltkulturerbe-Status für die Müngstener Brücke gehörten zu ihren Aufgabenbereichen. Zwar sind Details zu konkreten Denkmalschutzprojekten rar, doch ihr Einfluss auf die Stadtplanung war unübersehbar.

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Die gebürtige Krefelderin brachte als "Quereinsteigerin" einen frischen Blick auf Solingen mit und betonte stets die Stärken der Stadt. Sie baute ein vertrauenswürdiges Netzwerk auf, um die Bevölkerung über Baustellen, Umleitungen und Bauprojekte auf dem Laufenden zu halten. Auch im Ruhestand wird sie die städtische Entwicklung in kleinerem Rahmen weiterbegleiten – mit Fokus auf die Belebung der Innenstadt und das UNESCO-Verfahren für die Brücke.

Mit Risches Ausscheiden entsteht im Solinger Presseamt eine Lücke: Viele Einwohner verlieren eine vertraute Ansprechpartnerin. Ihre Arbeit prägte nicht nur das städtische Gesicht, sondern auch die Kommunikation mit den Bürgern. Zwar endet ihre Vollzeitstelle, doch in ausgewählten Projekten bleibt sie auch künftig in reduzierter Form engagiert.

Quelle