Stille Briefe als Widerstand: Wie Belarusinnen und Belarusen Gefangene unterstützen
Lukas FrankeStille Briefe als Widerstand: Wie Belarusinnen und Belarusen Gefangene unterstützen
Wöchentliche Treffen von Belarusinnen und Belarusen werden zu einer stillen, aber kraftvollen Geste des Widerstands. Bei diesen Zusammenkünften verfassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Solidaritätsbriefe an politische Gefangene im Land. Die Initiative findet sowohl innerhalb als auch außerhalb Belarus Anerkennung bei demokratischen Führungspersönlichkeiten.
Die Treffen finden regelmäßig statt – Menschen kommen zusammen, um Botschaften der Hoffnung zu schreiben. Jeder Brief wird sorgfältig im Briefedepot archiviert, einer Sammelstelle, die sicherstellt, dass die Worte die Inhaftierten erreichen, sobald es möglich ist.
Die demokratische Führungsfigur der belarussischen Opposition hat wiederholt Dank für die Aktion ausgesprochen. In jüngsten Stellungnahmen bezeichnete sie die wöchentlichen Solidaritätsbekundungen als zutiefst bewegend. Trotz der Repressionen gehen die Treffen weiter – ein Zeichen für die anhaltende Unterstützung inhaftierter Aktivistinnen, Aktivisten und Regimegegner.
Die Briefe sind für die Gefangenen eine Lebensader, die ihnen eine Verbindung zur Außenwelt bietet. Zwar ist die Zustellung nicht immer garantiert, doch das Briefedepot bewahrt die Nachrichten auf. Die fortlaufende Aktion unterstreicht den ungebrochenen Willen der Belarusinnen und Belarusen, zu denen zu stehen, die wegen ihrer Überzeugungen inhaftiert sind.






