02 May 2026, 02:31

Streit um 4,2 Prozent: Sollten Bundestagsabgeordnete auf Gehaltserhöhung verzichten?

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Streit um 4,2 Prozent: Sollten Bundestagsabgeordnete auf Gehaltserhöhung verzichten?

Die geplante Gehaltserhöhung für Bundestagsabgeordnete sorgt für Diskussionen zwischen den Fraktionen. Die SPD fordert, dass die Parlamentarier auf die Anpassung verzichten, während die CDU/CSU das bestehende System verteidigt und den Vorschlag zunächst intern prüfen wird.

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Die Debatte knüpft an frühere Forderungen von Wilhelm Gebhard (CDU) an, der bereits einen Verzicht auf die Erhöhung gefordert hatte. Die SPD hat einen konkreten Vorschlag eingebracht: Die Abgeordneten sollen auf die geplante Gehaltserhöhung von 4,2 Prozent verzichten. Aktuell liegt ihr monatliches Einkommen bei 11.833,47 Euro – nach der Anpassung wären es 12.330,48 Euro. Stattdessen regt die Partei an, alternative Lösungen zu prüfen, etwa höhere Beiträge zur Rentenversicherung oder Kürzungen bei den Aufwandsentschädigungen.

Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU, hält dagegen am bisherigen System der Gehaltsanpassung fest. Die CDU/CSU-Fraktion wird den SPD-Vorschlag jedoch in ihren internen Beratungen prüfen. Wilhelm Gebhard (CDU) hatte bereits im Vorfeld gefordert, dass Politiker auf die Erhöhung verzichten sollten, um die öffentlichen Erwartungen an ihre Bezüge zu berücksichtigen.

Die SPD betont, wie wichtig es sei, dass Abgeordnete auf die gesellschaftliche Stimmung reagieren. Ob es zu einer Einigung kommt, hängt nun von den weiteren Gesprächen innerhalb der CDU/CSU und der Suche nach einer gemeinsamen Lösung ab. Die Entscheidung über die Gehaltserhöhung bleibt vorerst offen. Die CDU/CSU wird in ihren internen Beratungen klären, ob sie dem SPD-Vorschlag folgt oder am bestehenden System festhält. Eine Einigung zwischen den Fraktionen könnte den Weg für eine politische Lösung ebnen.

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