Trumps geplanter China-Besuch: Peking schweigt zu Handelskonflikt und neuen US-Zöllen
Lukas FrankeTrumps geplanter China-Besuch: Peking schweigt zu Handelskonflikt und neuen US-Zöllen
Laut Medienberichten plant US-Präsident Donald Trump für Ende März einen Besuch in China, doch Peking hat die Reise bisher noch nicht bestätigt. Das mögliche Treffen steht an, während die Spannungen zwischen den beiden Ländern aufgrund von Handels- und Technologiestreitigkeiten weiterhin hoch sind. Vertreter beider Seiten bereiten sich derzeit auf wichtige wirtschaftliche Gespräche in den kommenden Tagen vor.
Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping trafen sich zuletzt im Oktober 2022 während des APEC-Gipfels in Südkorea. Damals vereinbarten sie eine vorläufige Unterbrechung ihres Handelskonflikts. Trotz anhaltender Meinungsverschiedenheiten – insbesondere über Seltene Erden und US-Halbleiterchips – betonte der kommissarische US-Finanzminister Scott Bessent, dass zwischen den beiden Staatschefs gegenseitiger Respekt herrsche.
An diesem Wochenende wird Bessent in Paris mit Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng zu Handels- und Wirtschaftsgesprächen zusammenkommen. Die Verhandlungen folgen neuen US-Untersuchungen, die am Mittwoch eingeleitet wurden und zu zusätzlichen Zöllen auf China und andere Länder führen könnten.
Die geplanten Zölle würden eine weitere Zuspitzung im langjährigen Handelsstreit bedeuten. Trumps angekündigter China-Besuch, sofern er bestätigt wird, könnte hingegen eine Gelegenheit für direkte Verhandlungen zwischen den beiden Führungspersönlichkeiten bieten.
Der anstehende Pariser Austausch zwischen Bessent und He Lifeng wird sich auf die Entschärfung der Handelsspannungen konzentrieren. Neue US-Zölle könnten die Beziehungen vor Trumps möglichem Besuch weiter belasten. Bisher hat Peking weder auf die geplante Reise noch auf die jüngsten Handelsmaßnahmen offiziell reagiert.






