20 April 2026, 10:06

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenstrategie bis 2026 auf

Kreisförmige Diagramm, das den Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Abmilderung, Vorbereitung, Wiederherstellung und Reaktion - darstellt, die durch Pfeile verbunden sind, jeweils mit Unterabschnitten und umgeben von erklärendem Text.

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenstrategie bis 2026 auf

Ulm verstärkt sein Krisenmanagement mit einer neuen langfristigen Strategie. Der Plan umfasst zusätzliche Mittel, moderne Ausrüstung und eine dedizierte Stelle im Bevölkerungsschutz bis 2026. Oberbürgermeister Martin Ansbacher dankte den Einsatzkräften für ihre kontinuierliche Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

Die Stadt hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Krisenvorsorge zu verbessern. Dazu gehören Tests alternativer Kommunikationswege sowie Großübungen zur Bewältigung von Massenanfällen von Verletzten. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Prävention, Risikominimierung und der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit lokaler Dienstleistungen in Notlagen.

Ein neues, modulares "Energie"-Abrollcontainer im Wert von 650.000 Euro wird früher als geplant geliefert. Er soll bei Bedarf kritische Einrichtungen oder Einsatzzentralen mit Strom versorgen. Zudem modernisiert die Stadt ihre IT-Systeme, um die digitale Sicherheit und den Datenschutz zu stärken.

Ab 2027 fließen erste Mittel in Höhe von 500.000 Euro in dringende Projekte, etwa zur Notfallplanung und beschleunigten Gefahrenabwehr. 2028 kommen weitere 500.000 Euro hinzu, sodass das jährliche Budget dann eine Million Euro beträgt. Die zusätzlichen Gelder sollen die Resilienz der Stadt weiter ausbauen.

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Um die wachsenden Aufgaben zu bewältigen, wird bis 2026 eine neue Stelle für den Zivil- und Katastrophenschutz geschaffen. Diese Position koordiniert die erweiterten Aufgaben und sorgt für eine reibungslose Umsetzung der Strategie.

Die Investitionen stärken Ulms Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und die Infrastruktur zu schützen. Mit neuer Ausrüstung, zusätzlichen Mitteln und Personal will die Stadt essenzielle Dienstleistungen auch in Notlagen aufrechterhalten. Die Strategie unterstreicht zudem die Bedeutung von digitaler Sicherheit und lokaler Handlungsfähigkeit.

Quelle