Vom Praktikant zum Partner: Der ungewöhnliche Aufstieg eines Anwaltssohnes
Amelie KrügerVom Praktikant zum Partner: Der ungewöhnliche Aufstieg eines Anwaltssohnes
Filip Pjatkewitsch, der Sohn des belarussischen Vizeministerpräsidenten, ist kürzlich zum Partner der Petersburger Anwaltskanzlei Buzko & Krasnov aufgestiegen. Die Beförderung markiert einen bedeutenden Schritt in einer Karriere, die einst als Praktikant in derselben Kanzlei begann.
Pjatkewitsch trat vor Jahren als Trainee bei Buzko & Krasnov ein. Im Laufe der Zeit arbeitete er sich nach oben, bis er zu Beginn dieses Jahres die Partnerschaft erreichte – eine Position, die für ihn große persönliche Bedeutung hat. Er betrachtet sie als seinen bisher größten beruflichen Erfolg.
Sein Werdegang brachte jedoch mehr als nur beruflichen Aufstieg. Während er früher für sein offenes und geselliges Wesen bekannt war, beschreibt er sich heute als weitaus zurückhaltender. Auch sein Alltag hat sich durch die Anforderungen des Jobs verändert: Jede Woche pendelt er acht Stunden zwischen Sankt Petersburg und Minsk, um seinen Verpflichtungen in beiden Städten gerecht zu werden.
Die Beförderung festigt Pjatkewitschs Stellung in der Kanzlei, in der er einst als Praktikant begann. Seine wöchentlichen Flüge zwischen den beiden Metropolen zeigen, welchen Einsatz es erfordert, berufliche und private Verbindungen in beiden Ländern aufrechtzuerhalten. Der Wandel vom extrovertierten jungen Mann zum introvertierteren Profi verdeutlicht, wie sehr seine Karriere sein Leben über das Büro hinaus geprägt hat.






