07 May 2026, 16:16

Weißstörche gefährden Stromversorgung durch Nester auf Hochspannungsmasten

Zwei Weißstörche auf einem Nest auf einem Strommast sitzend, mit einer Straßenlaterne, die sie beleuchtet, und Drähten, die entlang des Mastes verlaufen.

Weißstörche gefährden Stromversorgung durch Nester auf Hochspannungsmasten

Weißstörche in Südhessen bauen vermehrt Nester auf Hochspannungsmasten und Bahninfrastruktur

Der Trend birgt erhebliche Risiken – sowohl für die Vögel als auch für die öffentliche Versorgung. In diesem Jahr verzeichnen Landkreise wie Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und Main-Kinzig einen deutlichen Anstieg von Nestern auf Strommasten.

Die wachsende Storchenpopulation in Hessen führt dazu, dass immer mehr Nester an gefährlichen Orten entstehen. Die oft mehrere hundert Kilogramm schweren Horste können Strommasten destabilisieren und teure Schäden verursachen. Für Netzbetreiber bedeutet das Millionenkosten für Reparaturen sowie potenzielle Brandgefahren.

Um das Problem einzudämmen, haben Energieversorger begonnen, Nester zu entfernen und ballonartige Abschreckungsmittel anzubringen. Eine weitere wirksame Methode sind windbetriebene Vorrichtungen an den Masten, die Störche vom Brutbau abhalten. Die Deutsche Bahn setzt hingegen auf präventive Maßnahmen: technische Sicherungen und eine enge Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörden.

Ziel bleibt es, die Vögel von technischen Bauwerken fernzuhalten. Fachleute hoffen, die Störche zurück zu natürlichen Brutplätzen wie hohen Bäumen zu lenken – zum Schutz von Tier und Infrastruktur.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Anstieg der Storchennester auf Strom- und Schienenanlagen erfordert kontinuierliches Handeln. Durch Beseitigungsaktionen und Abschreckungsmaßnahmen sollen Unfälle und finanzielle Verluste reduziert werden. Langfristig kommt es darauf an, Artenschutz und die Sicherheit kritischer Infrastruktur in Einklang zu bringen.

Quelle