03 April 2026, 06:06

WM 2026: Deutschland lockert Lärmschutz für nächtliches Public Viewing

Große Menge in einem Stadion bei einem Fussballspiel, mit einer Bühne rechts, Fahnen, Masten, einem Bildschirm und der Allianz Arena in München, Deutschland.

WM 2026: Deutschland lockert Lärmschutz für nächtliches Public Viewing

Spätabendspiele bei der WM: Deutschland lockert Lärmschutz für Public Viewing

Bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft werden viele Spiele der deutschen Nationalmannschaft spät in der Nacht angepfiffen. Da zwei der drei Gruppenspiele erst um 22 Uhr beginnen, stehen die lokalen Behörden vor einer schwierigen Abwägung: Sie müssen zwischen der Begeisterung der Fans für den Fußball und den üblichen Ruhezeiten-Regelungen vermitteln.

Um die Situation zu entspannen, hat das Bundeskabinett die Lärmschutzbestimmungen vorübergehend gelockert. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli erhalten Städte mehr Spielraum, um Public-Viewing-Veranstaltungen auch außerhalb der regulären Zeiten zu genehmigen. Besonders viele WM-Spiele finden in diesem Jahr zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens statt – ein Umstand, der die Behörden dazu veranlasst hat, die Vorschriften anzupassen und Ausnahmen von den nächtlichen Ruhezeiten zuzulassen.

In Braunschweig wird die Location Schön & Fröhlich alle Gruppenspiele der deutschen Mannschaft auf Großbildleinwänden zeigen. Derweil plant der BV Germania Wolfenbüttel auf seinem Gelände eine Sonderveranstaltung für das Spiel gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni – Anpfiff ist ebenfalls um 22 Uhr.

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Berlins Weltwirtschaft am Haus der Kulturen der Welt (HKW) hat bereits Erfahrung mit großen Public-Viewing-Events bei großen Turnieren. Für die WM 2026 sind die Planungen bereits bestätigt. Auch der Fuchsstadl in Riedenburg wird wie in früheren Wettbewerben wieder seine Türen für Fans öffnen.

Allerdings gibt es in einigen Regionen bisher keine Ankündigungen für große Leinwände auf öffentlichen Plätzen. Standorte wie der Martinikirche-Platz, der Schlossplatz, der Härke-Hof oder die Umgebung der Eishalle bleiben vorerst ohne bestätigte Veranstaltungen.

Die vorübergehende Lockerung der Lärmvorschriften gibt den Städten mehr Flexibilität, um spätabendliche Übertragungen zu ermöglichen. Fans erhalten so mehr Möglichkeiten, die Spiele der deutschen Mannschaft – insbesondere die um 22 Uhr beginnenden Partien – gemeinsam zu verfolgen. Die Änderungen gelten jedoch nur für den Turnierzeitraum vom 11. Juni bis zum 19. Juli.

Quelle