Zanders-Projekt startet mit Führungsumbruch in entscheidende Phase
Die Zanders Development Corporation (ZEG) beginnt eine neue Phase, da ihr langjähriger Geschäftsführer sein Amt niederlegt. Oliver Brügge verließ am 30. April 2025 seinen Posten, nachdem er maßgeblich die Zukunft des Projekts mitgestaltet hatte. Gleichzeitig nehmen wichtige Meilensteine – darunter die Eröffnung des Rail Parks und Pläne zur denkmalgerechten Sanierung – in diesem Jahr konkrete Formen an.
Brügges Abschied markiert das Ende einer Ära für die Neugestaltung des Zanders-Geländes. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste bei der Gründung der ZEG und der strategischen Ausrichtung des Vorhabens. Udo Krause, der seit den Anfängen des Projekts dabei ist, übernimmt vorläufig die Geschäftsführung, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden wird.
Die Umwandlung des Areals schreitet voran: Am 9. Mai 2025 wird der Rail Park eröffnet, ein neuer Freiraum, der vor allem jungen Menschen in der Region besseren Zugang bieten soll. Noch im Laufe des Jahres beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um den Weg für die Wiederherstellung des historischen Z-Ensembles freizumachen.
Auch in der Planung tut sich etwas. Der Stadtplanungsausschuss wird am 30. April 2025 den Masterplan für die Entwicklung prüfen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 12. Mai. Bei einer Zustimmung umfasst die Vision 3.000 neue Wohnungen, 3.000 Arbeitsplätze sowie eine Mischung aus Gewerbe-, Gastronomie- und Kulturflächen. Ein potenzieller Investor hat bereits großes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Gastronomieprojekt auf dem Gelände signalisiert.
Bis Anfang 2027 sollen die historischen Gebäude des Z-Ensembles als sichtbares Herzstück des Areals stehen. Um die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten, geht bald die neue Website zanders.de online – als zentrale Anlaufstelle für aktuelle Informationen.
Das Zanders-Projekt macht auf mehreren Ebenen Fortschritte: von personellen Wechseln in der Führung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zur Denkmalsanierung. Mit der Eröffnung des Rail Parks im Mai und den anstehenden Planungsbeschlüssen werden die nächsten Schritte die Zukunft des Viertels prägen. Das Ziel bleibt ein lebendiger, gemischt genutzter Stadtteil mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und Kulturangeboten bis zum Ende des Jahrzehnts.






