14 April 2026, 12:06

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren zur neuen Einheit Hasenwinkel

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung verwenden einen Schlauch, um ein Feuer zu löschen, mit einem Objekt rechts im Bild.

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren zur neuen Einheit Hasenwinkel

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen sollen zu einer Einheit zusammengelegt werden. Der Rat der Samtgemeinde Grasleben hat einen Plan gebilligt, nach dem die Wehr aus Rennau und die aus Rottorf zur neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel fusionieren. Laut Behörden soll der Schritt Personalengpässe beheben und den Brandschutz langfristig verbessern.

Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen der Personaldecke beider Standorte, die unter die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards gesunken war. Um Kosten zu sparen, wird der Rat das aktuelle TSF-W-Löschfahrzeug aus Rennau verkaufen und durch ein günstigeres Mannschaftstransportfahrzeug ersetzen. Die Fusion soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein.

Ein detailliertes Fusionskonzept, das organisatorische und strukturelle Änderungen umfasst, wurde ebenfalls verabschiedet. Im Rahmen des Übergangs wurden bereits Führungspositionen vergeben. Nikolas Müller, bisher stellvertretender Wehrführer in Rottorf, bleibt in dieser Funktion bei der neu gegründeten Einheit in Hasenwinkel.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unterdessen wurde Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt. Sie wird das Amt zum Jahresende von Christian Fohlert übernehmen. Bürgermeister Gero Janze lobte ihr Engagement und zeigte sich zufrieden mit der erreichten Fusionseinigung.

Ziel der Zusammenlegung ist ein zuverlässiger Brandschutz für die Region. Mit gelösten Personalproblemen und neuer Führung wird die Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel 2027 ihren Dienst aufnehmen. Der Plan des Rates sieht sowohl strukturelle Anpassungen als auch Kostensenkungen vor, um den Übergang zu unterstützen.

Quelle