13 March 2026, 04:06

20 Menschen erhalten bei feierlicher Zeremonie die deutsche Staatsbürgerschaft

Eine Gruppe von Menschen in Masken steht zusammen vor Flaggen, hält ein Zertifikat hoch, wobei die zentrale Person es deutlich zur Schau stellt, in einer Umgebung, die wie eine Abschlussfeier mit Stühlen, Tischen und anderen Gegenständen im Hintergrund aussieht.

20 Menschen erhalten bei feierlicher Zeremonie die deutsche Staatsbürgerschaft

Zwanzig Menschen aus sechs verschiedenen Ländern sind bei einer feierlichen Zeremonie im örtlichen Landkreis-Verwaltungsamt offiziell deutsche Staatsbürger geworden. Die neuen Bürgerinnen und Bürger, die ursprünglich aus Ägypten, Syrien, Polen, Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien stammen, leisteten ihren Eid und erhielten in einer von Landrat Peter Dreier geleiteten Veranstaltung ihre Einbürgerungsurkunden.

Die Feier begann damit, dass jeder Teilnehmer den Eid sprach und sich damit zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands bekannte. Im Anschluss überreichte man ihnen die Einbürgerungsurkunden – der offizielle Abschluss ihres Einbürgerungsverfahrens.

Dreier wandte sich in einer Ansprache an die Gruppe und würdigte die Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg bis zu diesem Moment gemeistert hatten. Er bezeichnete ihre Lebenswege als bereichernd und betonte die Bedeutung ihres Erfolgs. Neben den Urkunden erhielt jeder neue Bürger einen Willkommensbrief des Landesministers, eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie ein Buch über den Landkreis.

Der Landrat nutzte die Gelegenheit auch, um die Rechte und Pflichten zu erläutern, die mit der deutschen Staatsbürgerschaft einhergehen. Zwar stand bei der Veranstaltung das Individuelle im Vordergrund, doch zeigen bundesweite Zahlen, dass zwischen 2000 und 2022 jährlich etwa 29.000 bis 41.000 Kinder durch das ius soli die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben. Konkrete Angaben zu einzelnen Bundesländern oder Landkreisen wurden im Rahmen der Feier jedoch nicht genannt.

Die neuen Staatsbürger verfügen nun über alle Rechte nach deutschem Recht – darunter das Wahlrecht, den Zugang zu Sozialleistungen und die freie Reisefähigkeit innerhalb der EU. Ihre Einbürgerung trägt zur Vielfalt der lokalen Gemeinschaft bei und spiegelt die demografischen Entwicklungen in der sich wandelnden deutschen Bevölkerung wider. Die Kreisverwaltung gab keine weiteren Details zu künftigen Einbürgerungsfeiern oder zusätzlichen Antragstellern bekannt.

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