Acht Jahre Haft für honduranischen Einwanderer wegen Millionen-Steuerbetrugs
Amelie KrügerAcht Jahre Haft für honduranischen Einwanderer wegen Millionen-Steuerbetrugs
Mario Flores, ein illegaler Einwanderer aus Honduras, wurde wegen Lohnsteuerbetrugs zu acht Jahren Haft verurteilt. Er bekannte sich schuldig, eine Verschwörung zum Betrug an den USA betrieben und ein nicht lizenziertes Geldtransfergeschäft geführt zu haben. Zwischen 2015 und 2022 betrieben Flores und seine Freundin Iris Villafranca Scheinfirmen, die nicht lizenzierte Bargeldkurier- und Scheckeinlösedienste anboten. Diese Unternehmen wickelten Schecks im Wert von 89 Millionen US-Dollar ab und ermöglichten es Bauunternehmern, die Zahlung von Lohnsteuern zu umgehen.
Flores gestand, für mindestens 9,4 Millionen US-Dollar an nicht gezahlten Steuern verantwortlich zu sein. Zudem versuchte er, die Ermittlungen zu behindern, indem er gefälschte Quittungsbücher vorlegte und gegenüber Beamten des IRS falsche Angaben machte.
Zwei Mittäter, Osman Zapata und Francisco Alvarez, erhielten mildere Strafen. Zapata wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, während Alvarez vier Jahre auf Bewährung erhielt. Beide müssen gemeinsam fast fünf Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen.
Iris Villafranca erhielt eine 17-jährige Freiheitsstrafe und muss über 38 Millionen US-Dollar als Schadensersatz zahlen. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Colin McDonald erklärte, dass unkontrollierte illegale Einwanderung zu Lohnsteuerbetrug beitragen kann. Die Verurteilungen und Schadensersatzforderungen unterstreichen die Schwere der Vorwürfe und die Konsequenzen für die Beteiligten.
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