13 June 2026, 18:04

AfD spaltet deutsche Politik: Dialog oder klare Abgrenzung?

Sozialflügel der CDU verwirft Überlegungen zu Gesprächen mit AfD

AfD spaltet deutsche Politik: Dialog oder klare Abgrenzung?

In der deutschen Politik entzündet sich eine Debatte darüber, wie mit der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) umgegangen werden soll. Der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück schlägt vor, klare Grenzen für mögliche Gespräche mit der Partei zu ziehen.

Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA, lehnt jeden Dialog mit der AfD entschieden ab. Er argumentiert, die Partei strebe eine Umgestaltung Deutschlands, Europas und des politischen Systems an – und zieht dabei Parallelen zu Marine Le Pens Rassemblement National in Frankreich.

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Radtke wies auch die Vorstellung zurück, die AfD könnte ihre Haltung zu rechtsextremen Positionen und ihrer prorussischen Ausrichtung mäßigen. Stattdessen betonte er die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und die Notwendigkeit, nah an den Wählerinnen und Wählern zu bleiben, um extremistischen Einflüssen entgegenzuwirken.

Die Auseinandersetzung zeigt eine Spaltung in der Herangehensweise an die AfD: Während Steinbrück für klar definierte Grenzen in Gesprächen plädiert, besteht Radtke auf einer vollständigen Ablehnung jeglichen Austauschs. Beide Seiten sind sich jedoch einig, dass die wachsende Bedeutung der Partei angegangen werden muss.

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