Alabamas Energiewende: Erste schwarze Kommissare in 145 Jahren PSC-Geschichte
Greta WolfAlabamas Energiewende: Erste schwarze Kommissare in 145 Jahren PSC-Geschichte
Die Regulierungsbehörde für öffentliche Versorgungsbetriebe in Alabama, die Alabama Public Service Commission (PSC), steht vor einem historischen Wandel. Gouverneurin Kay Ivey hat vier neue Mitglieder für die erweiterte Behörde ernannt, darunter erstmals schwarze Kommissare in der 145-jährigen Geschichte der Institution. Zu den neu ernannten Mitgliedern gehören Demarcus Joiner, Quinton Ross, Ron Burgess und Fred Johnson. Burgess ist ein ehemaliger Dreisterne-General, während Johnson über Expertise in ländlicher Telekommunikation und Stromverteilung verfügt. Die erweiterte Kommission wird ihre Arbeit im Januar 2027 aufnehmen und sich dann auch mit neuen Aufgaben befassen, darunter die Regulierung von Projekten für Rechenzentren.
Die Zahl der Kommissare wurde von drei auf sieben erhöht, und zusätzlich wurde die Position eines Energieministers eingeführt. Die PSC überwacht unter anderem Preiserhöhungen und legt die Gewinnmargen von Alabama Power fest. Die Kunden des Unternehmens zahlen derzeit die höchsten Stromrechnungen unter den 100 größten Versorgungsunternehmen der USA. Die neuen Mitglieder, darunter die ersten schwarzen Kommissare, werden sich ab 2027 auch mit den hohen Stromkosten auseinandersetzen müssen. Mit der Ernennung der neuen Mitglieder und der Erweiterung der Behörde reagiert Alabama auf die wachsenden Herausforderungen im Energiesektor. Die PSC soll künftig vielfältiger und handlungsfähiger sein, um die Interessen der Verbraucher besser zu vertreten.






