Altai-Gebiet feiert Premiere der "Nacht der Theaterkünste" mit 6.000 Gästen
Amelie KrügerAltai-Gebiet feiert Premiere der "Nacht der Theaterkünste" mit 6.000 Gästen
Im Altai-Gebiet fand kürzlich die erste "Nacht der Theaterkünste" statt – mit fast 6.000 Teilnehmenden in 16 Bezirken. Über 60 Aufführungen, Workshops und Backstage-Führungen an mehr als 20 Kulturstätten boten ein abwechslungsreiches Programm. Die Veranstalter wollten die reiche Theatertradition der Region auf frische, interaktive Weise präsentieren.
Der Abend begann mit einer Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Produktionen. Das Puppen-Theater "Skaska" in Barnaul zeigte Milch, eine für erwachsenes Publikum konzipierte Inszenierung, und veranstaltete zudem ein kreatives Treffen mit den Schauspielern. Das Drama-Theater Rubzowsk bot kostenlose Vorführungen von Das Katzenhaus und Die Business-Class-Station an, um Anwohnerinnen und Anwohnern Live-Aufführungen ohne Eintrittsgeld zu ermöglichen.
Im Musikalischen Theater Altai konnten Besucher bei Die Geburt einer Aufführung aus dem Geist der Musik miterleben, wie Stücke entstehen. Das Jugendtheater Altai nahm das Publikum mit auf eine historische Reise zu seinen Wurzeln, die eng mit dem Stück Im Namen der Revolution verbunden sind. Seltene Einblicke hinter die Kulissen – etwa in die Unterbühnenbereiche des Skaska-Theaters – vermittelten den Gästen ein Gefühl für die handwerkliche Kunst des Theaters.
Besonders lebendig wurden die Feierlichkeiten in Belokuricha: Die Stadt veranstaltete elf Einzelveranstaltungen – von einem Konzert mit Feuerwerk über Mitmach-Workshops bis hin zu einem Vorlese-Marathon. Über 1.700 Menschen strömten dorthin, was den Ort zu einem der belebtesten Schauplätze der Nacht machte.
Jelena Besrukowa, Kulturministerin des Altai-Gebiets, äußerte die Hoffnung, dass die Veranstaltung zu einer jährlichen Tradition werde. Sie betonte, wie wichtig das Projekt für den lokalen Stolz und die Gewinnung neuer Theaterbegeisterter sei.
Die "Nacht der Theaterkünste" im Altai-Gebiet vereinte Künstler, Schöpfer und Publikum in einer regionenweiten Feier. Mit tausenden Besuchenden und Spielstätten in Städten und Dörfern zeigte die Veranstaltung das große öffentliche Interesse an kulturellen Angeboten. Nun planen die Verantwortlichen, auf dem diesjährigen Erfolg aufzubauen – für künftige Ausgaben.






