20 March 2026, 08:07

Benedikt Böhms tragische Rückkehr in den tödlichen Himalaya

Schwarzes und weißes Foto des Mount Everest in den Himalayas, Indien, mit schneebedeckten Gipfeln und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

Weltrekorde in Lebensgefahr - Benedikt Böhms tragische Rückkehr in den tödlichen Himalaya

Tödlicher Himalaya: Benedikt Böhms verlorene Freundschaft – Ein neuer Dokumentarfilm über Extrembergsteigen

Ein neuer Dokumentarfilm taucht ein in die riskante Welt des Extrembergsteigens – erzählt aus der Perspektive von Benedikt Böhm. Der Film Tödlicher Himalaya: Benedikt Böhms verlorene Freundschaft blickt zurück auf den tragischen Tod seines Bergkameraden Sebastian Haag während eines Rekordversuchs im Jahr 2014. Die Sendung läuft am Montag, den 23. März, um 23:35 Uhr auf ARD.

Benedikt Böhm und Sebastian Haag galten als Pioniere des Extrembergsteigens im Himalaya. Gemeinsam bestiegen sie Achttausender in Rekordzeit – und das ohne zusätzlichen Sauerstoff –, um anschließend mit Skiern wieder hinabzufahren. Im September 2014 wollten sie als Erste innerhalb von nur sieben Tagen sowohl den Shishapangma als auch den Cho Oyu bezwingen – ein Vorhaben, das zuvor noch niemand gewagt hatte.

Doch am 24. September 2014 kam es auf dem Shishapangma zur Katastrophe: Eine Lawine in Gipfelnähe riss Haag in den Tod und ließ Böhm als einzigen Überlebenden zurück. Die Tragödie beendete ihre Partnerschaft, doch nicht Böhms Leidenschaft für das Bergsteigen. Später gelang ihm sogar die Besteigung des K2, eines der tödlichsten Berge der Welt.

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Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, wird Böhm 2025 an den Shishapangma zurückkehren. Der von Peyman Ghalambor inszenierte Dokumentarfilm begleitet ihn auf dieser Reise, in der er über Risiko, Freundschaft und den Preis der Rekordjagd in den Bergen reflektiert.

Der Film wirft ein Licht auf die Gefahren, denen Extrembergsteiger ausgesetzt sind, und den persönlichen Tribüt des Hochgebirgsbergsteigens. Böhms Rückkehr zum Shishapangma im kommenden Jahr markiert einen bewegenden Moment in seiner Karriere. Zuschauer können Tödlicher Himalaya auf ARD verfolgen, um die Geschichte hinter der verlorenen Partnerschaft und dem unermüdlichen Streben nach dem Unmöglichen zu verstehen.

Quelle