Niedersachsen gründet Projektagentur für bessere Kommunalförderung bis 2027
Amelie KrügerNiedersachsen gründet Projektagentur für bessere Kommunalförderung bis 2027
Niedersachsen wandelt seine Projektwerkstatt in eine vollwertige Projektagentur um und sichert die Landesförderung bis Ende 2027. Damit soll die Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen, die finanzielle Hilfe suchen, weiter gestärkt werden. Zusätzlich stehen nun 150.000 Euro bereit, um Beratungsangebote in der gesamten Region auszubauen.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt und war zunächst auf den Raum Leine-Weser beschränkt. Bis 2025 hatte sie ihr Angebot auf ganz Niedersachsen ausgeweitet und rund 150 Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt.
Die neue Projektagentur geht nun einen Schritt weiter: Sie wird systematisch die Erfahrungen der Kommunen auswerten. Die Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung von Instrumenten wie der Förderfinder-Plattform ein und beeinflussen künftige Anpassungen des Niedersächsischen Kommunalfördergesetzes. Entwicklungsministerin Melanie Walter betonte, wie wichtig es sei, Hindernisse zu identifizieren und den Zugang zu Fördergeldern zu vereinfachen.
Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), unterstrich das Ziel, Förderverfahren zu beschleunigen und transparenter zu gestalten. Die Agentur werde sich darauf konzentrieren, dass die finanzielle Unterstützung besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Kommunen abgestimmt wird.
Mit der gesicherten Finanzierung bis 2027 kann die Projektagentur ihre Arbeit weiter ausbauen. Die zusätzlichen 150.000 Euro stärken die Beratungsangebote und helfen mehr Städten und Gemeinden, sich im Dschungel der Förderanträge zurechtzufinden. Die Initiative baut auf drei Jahren Erfahrung auf, um die Unterstützung für lokale Gemeinschaften kontinuierlich zu verbessern.






