Berliner Friedensdemo fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten
Lukas FrankeInitiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Friedensdemo fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten
Am Wochenende fand in Berlin eine kleine, aber entschlossene Demonstration statt, während die Forderungen nach Frieden im Nahen Osten anhalten. Organisiert von der Gruppe Israelis für Frieden versammelten sich Dutzende, um ein Ende der Militäroperationen im Iran und Libanon zu fordern. Zu den Rednerinnen zählte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Deutschland aufforderte, seine Haltung an das Völkerrecht anzupassen.
Die Berliner Kundgebung reiht sich ein in jahrelange Massenproteste gegen militärische Aktionen Israels und der USA in der Region. Zwar ist die genaue weltweite Beteiligung unklar, doch große Veranstaltungen zogen bereits riesige Menschenmengen an. Am 4. November 2023 demonstrierten Schätzungen zufolge 3 bis 4 Millionen Menschen an über 1.300 Orten weltweit. Nachfolgekundgebungen in Städten wie London, Washington D.C. und Berlin im Laufe der Jahre 2024 und 2025 versammelten jeweils Hunderte von Tausenden.
Die jüngste Versammlung in Berlin war zwar kleiner, vertrat aber dieselben Forderungen. Die Teilnehmenden hielten Schilder hoch und skandierten Parolen für einen sofortigen Waffenstillstand. Im Mittelpunkt stand nicht nur die Beendigung der Angriffe, sondern auch der Druck auf Deutschland, eine klarere diplomatische Position gegen den Konflikt einzunehmen.
Die Berliner Demonstration ist Teil der anhaltenden Protestwelle, die seit Ende 2023 nicht abebbt. Zwar variieren die Teilnehmerzahlen von Stadt zu Stadt, doch die Botschaft bleibt gleich: ein Appell für Frieden und die Einhaltung des Völkerrechts. Die Organisator:innen kündigten an, dass in den kommenden Monaten weitere Aktionen geplant sind.