Berliner Proteste gegen US-Militäroperation in Venezuela eskalieren am Brandenburger Tor

Protest in Berlin gegen US-Aktion in Venezuela - Berliner Proteste gegen US-Militäroperation in Venezuela eskalieren am Brandenburger Tor
Hunderte Demonstranten versammelten sich am Wochenende am Brandenburger Tor in Berlin, um gegen eine Militäroperation der USA in Venezuela zu protestieren. Die Menge verurteilte die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau durch US-Spezialeinheiten. Viele forderten seine sofortige Freilassung und kritisierten den Einsatz als Verletzung der Souveränität.
Die Proteste begannen, nachdem Berichte bestätigt hatten, dass US-Truppen Maduro und seine Frau während der Operation festgenommen hatten. Die Demonstranten hielten Schilder hoch und skandierten Parolen, einige bezeichneten die Aktion als inakzeptablen Akt der Aggression. Ein Teilnehmer sagte gegenüber Reportern, kein Land dürfe ein anderes überfallen und dessen Führung entführen.
Die meisten der Protestierenden standen linken Gruppen nahe. Zu ihren Forderungen gehörte eine offizielle Verurteilung durch die deutsche Regierung und die Vereinten Nationen. Ein weiterer Teilnehmer äußerte sich schockiert über das, was er als Gewaltanwendung der USA gegen unabhängige Nationen beschrieb. Unterdessen forderte Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez in einer im Fernsehen übertragenen Sitzung des Landesverteidigungsrats öffentlich die Freilassung Maduros. Während ihre Stellungnahme die einzige offizielle Forderung nach seiner Freilassung blieb, konzentrierten sich andere Kritiker darauf, die US-Intervention abzulehnen, ohne explizit seine Entlassung zu verlangen.
Die Berliner Demonstration unterstrich den wachsenden Widerstand gegen die US-Operation in Venezuela. Die Protestierenden riefen internationale Institutionen dazu auf, gegen die Inhaftierung Maduros Stellung zu beziehen. Die Veranstaltung spiegelte die breiteren Bedenken hinsichtlich militärischer Interventionen fremder Mächte in souveränen Staaten wider.

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