04 May 2026, 06:31

Betrüger fälschen Gouverneur-E-Mails für Datenklau in Chabarowsk

Falscher indischer Visumpass mit einem Frauenfoto, Text und Zahlen.

Betrüger fälschen Gouverneur-E-Mails für Datenklau in Chabarowsk

Unternehmen in der Region Chabarowsk erhalten betrügerische E-Mails mit angeblicher Absenderangabe von Gouverneur Dmitri Demeschin

Betrüger verschicken gefälschte E-Mails im Namen des Gouverneurs Dmitri Demeschin an Unternehmen in der Region Chabarowsk. Die Nachrichten fordern unter dem Vorwand der Koordinierung von Hilfslieferungen für den Iran vertrauliche Informationen an. Die Behörden haben bestätigt, dass es sich um Fälschungen handelt, und warnen die Bevölkerung vor dem Betrugsversuch.

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Auf den ersten Blick wirken die betrügerischen Schreiben offiziell: Sie enthalten ein Siegel, eine Unterschrift, ein Datum sowie eine Referenznummer, um echte behördliche Korrespondenz zu imitieren. Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch mehrere Ungereimtheiten auf – etwa eine falsche Adressangabe, veraltete Formatierungen und eine ungültige Referenznummer. Auch die Nachahmung von Demeschins Unterschrift und Siegel ist mangelhaft.

Die Empfänger werden aufgefordert, Angaben zu Produktionskapazitäten, Listen von technischem und ingenieurwissenschaftlichem Personal sowie Bestände an humanitären Hilfsgütern zu übermitteln. Solche Anfragen sind in legitimen Schreiben aus dem Gouverneurspalast unüblich.

Offizielle Stellen betonen, dass echte Dokumente mit der Unterschrift Demeschins ausschließlich über die etablierten behördlichen Kanäle verbreitet werden. Die gefälschten Nachrichten stammen hingegen von nicht autorisierten E-Mail-Adressen. Die Behörden rufen Unternehmen dazu auf, verdächtige Anfragen direkt bei der Regionalverwaltung zu überprüfen.

Ziel der Betrüger sind Firmen in der Region Chabarowsk, von denen sie betriebliche und humanitäre Daten unter falschen Vorwänden abfragen. Die Behörden wiederholen, dass authentische Schreiben des Gouverneurspalasts niemals unaufgefordert per E-Mail versendet werden. Unternehmen werden aufgefordert, ähnliche Nachrichten zu melden und keine vertraulichen Informationen preiszugeben.

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